Ringler: Ist das Donauinselfest von Vergnügungsteuer befreit?

Grüne verlangen Kontrollamtsprüfung von Parteiveranstaltungen

Wien (Grüne) - "Was für jede Clubbing-Veranstaltung gilt, sollte

Wien (Grüne) - "Was für jede Clubbing-Veranstaltung gilt, sollte auch für das Donauinselfest und das Wiener Stadtfest gelten", so kommentiert die Kultursprecherin der Wiener Grünen, Marie Ringler, die "Einigung" zwischen der Stadt Wien und ClubbingmacherInnen. Rieder stellte gestern einen Vorschlag für eine
einheitliche Vergnügungsteuer vor. Ringler: "Endlich kommt Schwung in diese leidige Diskussion. Trotzdem ist dies ein fauler Kompromiss, da diese Einigung für viele Veranstalter de facto eine Erhöhung (von 10% auf 15%) bedeutet!" Die Grünen richten in diesem Zusammenhang zwei Fragen an Finanzstadtrat Rieder:

1. Zahlen die Veranstalter für das Donauinselfest Vergnügungssteuer? 2. Zahlen die Veranstalter für das Stadtfest Vergnügungssteuer?

Die Grünen werden das Kontrollamt der Stadt Wien beauftragen, die Abgabe der Vergnügungssteuer im Zuge der Veranstaltungen zu überprüfen. Ringler: "Wenn Jugendkultur und Kunst diese Steuer zahlen, dann
müssen das auch die Megaveranstaltungen auf der Donauinsel. Ob Ringler (26 Jahre, 15%) oder Häupl (52 Jahre, 0%) tanzen gehen, die Vergnügungssteuer muss die gleiche sein!"

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