Neue Servicestelle für Bauplanung und Bauförderung

Effizienzsteigerung im landwirtschaftlichen Bauwesen

Bregenz (VLK) - Im Auftrag von Agrarlandesrat Erich
Schwärzler und Präsident Josef Moosbrugger hat sich eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten der Landwirtschaftskammer und
der Agrarbezirksbehörde damit befasst, die Aufgaben des landwirtschaftlichen Bauwesens neu zu verteilen mit dem
erklärten Ziel: mehr Transparenz, mehr Service für die
Bauern, weniger Doppelgleisigkeiten. Nun liegt der Bericht
der Arbeitsgruppe vor. Schwärzler und Moosbrugger sprechen
von einem "kompakten Dienstleistungspaket für die Bauern".
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Derzeit erfüllen sowohl die LWK als auch die ABB im landwirtschaftlichen Hochbau Aufgaben der Planung, der
Förderung und der Beratung, die ABB für Siedlungsbauten nach
dem Bäuerlichen Siedlungsgesetz sowie für alpwirtschaftliche Gebäude, die LWK für alle anderen landwirtschaftlichen
Hochbauten. "Ein Ziel war es, die einzelnen Kompetenzen
jeweils an einer Stelle zu bündeln", so Landesrat Schwärzler.

Die vorgeschlagene neue Struktur weist der LWK die
Beratung zu, während die ABB zentrale Anlaufstelle für Investitionsförderungen ist. Eine betriebswirtschaftliche
Beratung durch die LWK soll dem Förderungsverfahren zwingend
- abgesehen von Bagatellfällen - vorausgehen. Die Planungsleistungen werden von einem gemeinsamen Planungspool
der LWK und ABB erbracht, was zu einheitlichen
Planungsstandards führt und Arbeitsspitzen dämpfen kann.
Jeder Landwirt kann neben diesem Planungspool natürlich auch
einen privaten Planer mit der Bauplanung beauftragen.

Die Vorteile dieser Lösung: Die LWK kann ihre
Kernkompetenz Betriebswirtschaftsberatung ausbauen, zudem
kann die alljährliche Aufteilung der zur Verfügung stehenden Investitionsfördermittel und die damit verbundene laufende Abstimmung zwischen ABB und LWK entfallen.

Präsident Moosbrugger zusammenfassend: "Mit dieser
Neuordnung der Aufgaben können wir das Service für unsere Mitglieder verbessern und Synergien nutzen." Laut Landesrat Schwärzler gilt es in den nächsten Wochen noch Detailfragen
für die Umsetzung zu klären, sodass die Neuregelung planmäßig mit 1. Jänner 2002 in Kraft treten kann.
(gw,nvl)

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