AMA: Förderungen honorieren bäuerliche Leistungen

Schöppl: Kontrolle bringt Sicherheit bei Förderabwicklung

Wien, 11. Oktober 2001 (AIZ). - "Der Auszahlungstermin für die Bergbauernförderung und das Umweltprogramm ÖPUL ist ein wichtiger Eckpunkt für Österreichs Bauern. Diese erhalten mit 11. Oktober beginnend Gelder für die vielfältigen Leistungen, die sie im Interesse der Gesellschaft erbringen. Neben der Produktion hochwertiger Lebensmittel zählen dazu auch Leistungen für Umwelt und Landschaft wie etwa der Verzicht auf bestimmte Dünge- oder Pflanzenschutzmittel, Maßnahmen für eine vielfältigere Fruchtfolge (Begrünung), den Grundwasserschutz und die Erhaltung von Landschaftselementen." Das erklärte heute der Vorstandsvorsitzende der Agrarmarkt Austria (AMA), Georg Schöppl. Die AMA habe die Aufgabe, diese Leistungsabgeltung abzuwickeln. Dazu zähle neben der Bearbeitung der Anträge und der Auszahlung auch die Kontrolle. "So wird im Interesse der Bauern und der Öffentlichkeit sichergestellt, dass in Österreich Gelder nur dorthin fließen, wo auch Leistungen erbracht werden", betonte Schöppl. ****

Das ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) ist heuer mit ca. ATS 8 Mrd. dotiert. Immerhin rund 150.000 österreichische Landwirte haben entsprechende ÖPUL-Anträge an die AMA gestellt. Nach den Vorläuferprogrammen ÖPUL 1995 und 1998 bietet das ÖPUL 2000 noch mehr Umweltleistungen. Diese Mehrleistungen sind auch der Grund dafür, dass heuer um rund ATS 500 Mio. mehr zur Auszahlung gebracht werden als in den vergangenen Jahren.

"Für die Bergbauern ist am erfreulichsten, dass das Programm Bergbauernförderung finanziell um ATS 1 Mrd. aufgestockt wurde. Insgesamt werden ca. ATS 3,8 Mrd. in zwei Teilen ausbezahlt. Der erste Teilbetrag in der Höhe von ca. ATS 2,8 Mrd. wird im Oktober angewiesen, der zweite Teilbetrag im nächsten Jahr. Außerdem kann mit dem neuen Berghöfekataster nun die Erschwernis je Betrieb individuell erfasst werden. Mit modernsten Erhebungstechnologien wird eine genauere Leistungsabgeltung möglich", stelle Schöppl fest. (Schluss)

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