Postbus-Vorstand tritt Behauptungen des Betriebsrates entgegen

Wien (OTS) - Der Vorstand der Österreichische Postbus AG möchte den Fahrgästen sein Bedauern über die eingetretenen Beeinträchtigungen ausdrücken.

Zu den Behauptungen des Betriebsrates stellen Wilhelmine Goldmann und Werner Ott fest:

1.) Es gibt keine Beeinträchtigung der Sicherheit und keine Verletzungen der Sicherheitsbestimmungen. Das Arbeitsinspektorat für Verkehr überprüft laufend Einrichtungen und Dienstpläne des Postbusses. Die Arbeitszeitregelung für Lenker ist derzeit kein Thema und der Aufsichtsrat ist damit nicht befasst. Alle bisher festgestellten Mängel wurden bzw. werden beseitigt.

2.) Es sind seitens der Unternehmensleitung keine Entlassungen geplant, schon alleine deshalb, weil dies aus dienstrechtlichen Gründen bei mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter (Kündigungsschutz wie bei Beamten) gar nicht möglich ist.

3.) Zu den behaupteten Gehaltskürzungen (aufgrund der offenen KV-Frage) ist zu sagen, dass die Unternehmensleitung allen Betroffenen bis Ende 2001 das Gehaltsniveau garantiert hat und dass die Unternehmensleitung der Personalvertretung ein Vergleichsangebot gemach hat, das eine Umreihung ohne Kürzung des Nettoverdienstes der rund 500 Betroffenen ermöglicht. Die Antwort seitens der Belegschaftsvertretung steht dazu aus. Die Personalvertretung hat monatelang Gespräche dazu verweigert.

In der morgigen Aufsichtsratsitzung soll lediglich die auch von der Belegschaft geforderte Zusammenlegung der Bereiche "Busdienst" und "Werkstätten" sowie die Einführung einer kundennahen Organisationsstruktur mit regionaler Ergebnisverantwortung beschlossen werden.

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