Welteitag: Parfuss fordert österreichisches Verbot von Legebatterien

Unsinnige Länderregelung benachteiligt Tiere in vier Bundesländern

Wien (SK) Zum morgigen Welteitag fordert SPÖ-Tierschutzsprecherin Ludmilla Parfuss ein österreichweites Verbot von Legebatterien ein. "Einige Bundesländer, nämlich Wien, Vorarlberg, Tirol, Salzburg und seit neuestem auch Kärnten haben die Käfighaltung von Legehennen mit unterschiedlichen Fristen bereits verboten. Ich fordere die anderen Bundesländer auf, ebenfalls die Legebatterien abzuschaffen und damit den Hühnern ein tiergerechteres Leben zu ermöglichen", so Parfuss am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

An die Konsumenten richtet die Tierschutzsprecherin die Aufforderung, nur noch tierschutzgeprüfte Eier mit Siegel zu kaufen. "Damit gehen die Konsumenten sicher, Eier von glücklichen Hühnern zu essen. Ich kann versichern, sie schmecken besser" so die Abgeordnete.

Parfuss wies darauf hin, dass mit einem Bundestierschutzgesetz die Ungerechtigkeit einer Ländergesetzgebung ein Ende hätte. "Wieso soll ein Legehuhn darunter leiden, dass es z.B. in Niederösterreich leben muss?" meint die Tierschutzsprecherin zu dieser absurden Situation. In diesem Zusammenhang begrüßt Parfuss die heutige Aussage von FP-Grollitsch, der in der Steiermark für ein Bundestierschutzgesetz wirbt. Er müsse allerdings auch die anderen Landesparteien davon überzeugen und vor allem natürlich die ÖVP, die ja der "wirkliche Blockierern" einer sinnvollen Bundesgesetzgebung sei. (Schluss) hm/mm

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