Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und WKÖ-Präsident Leitl gratulieren der Ukraine zu erfolgreichem Weg nach Europa

Internationales Symposium: "Ukraine - 10 Jahre unabhängig" im Haus der Wirtschaft

Wien (PWK727) - "Die Ukraine weist nach 10 Jahren Unabhängigkeit eindrucksvolle Wirtschaftsdaten auf", gratulierte WKÖ-Präsident Christoph Leitl Ministerpräsident Anatoliy Kinach und seiner Delegation zu der erfreulichen Wirtschaftsentwicklung bei seiner Einleitung anlässlich des Symposiums "Ukraine - 10 Jahre unabhängig" in Anwesenheit von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Leitl: "Positive Zahlen wie Steigerungsraten beim BIP von 6% im Vorjahr und 11 % heuer, ein Industriewachstum von 12 % 2000 und 17 % 2001, ein Wachstum der Agrarwirtschaft von heuer 27 %, und sinkende Zahlen bei der Inflationsrate, die von 20% im Jahr 2000 auf 3% heuer zurückgegangen ist." Das ist Ausdruck dafür, dass die Ukraine zum großen wirtschaftlichen Mitspieler in Europa wird."

"Österreich unterstützt die Ukraine auf dem Weg nach Europa, da gerade in stürmischen Zeiten tragfähige Partnerschaften besonders wichtig sind. Das Symposium wurde lange vor dem 11.9. geplant, heute passiert viel Neues auf der Welt, andere Allianzen und Kooperationsmodelle entstehen. Eisenspäne orientieren sich an anderen Magnetströmen", mit diesem Zitat eröffnete Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa unter dem Vorsitz von Erhard Busek gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich organisierte Veranstaltung. Schüssel: "Österreich war der erste europäische Staat, der die Ukraine nach dem Referendum 1991 anerkannt hat", so der Bundeskanzler. Keine Grundlagen für Demokratie und Marktwirtschaft und zusätzlich die Folgen von Tschernobyl führten in den ersten Jahren zu einem Wirtschaftsrückgang von 60 Prozent, verwies Schüssel auf die Startschwierigkeiten des Landes. "Seither verzeichne die Ukraine allerdings beachtliche politische und wirtschaftliche Erfolge wie neue Verfassung, neues Wahlrecht, Gründung der Nationalbank, eigene Währung und gerade mit Österreich stets wachsende Wirtschaftsbeziehungen. Wir werden uns weiterhin gezielt mit der Ukraine auseinandersetzen. Die Einladung zur Europakonferenz geht auf eine österreichische Initiative zurück."

"Die Wirtschaftskammer Österreich hat bereits 1993 die Außenhandelsstelle Kiew eröffnet. In den letzten 5 Jahren haben sich Österreichs Exporte und Importe verfünffacht", skizzierte Leitl die ukrainisch-österreichische Erfolgsstory. Für das Jahr 2001 ist mit einem neuen Außenhandelsrekord zu rechnen. Im ersten Halbjahr sind die österreichischen Exporte um 37 % gestiegen, die Importe um 41 %. Das Gesamtvolumen 2001 wird 580 Mio Euro erreichen.

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