Schweiz Tourismus plant Winterkampagne

Zürich, Frankfurt (ots) - Die tragischen Ereignisse in den USA , die erfolgten Reaktionen aber auch das Swissair-Debakel haben und werden im Schweizer Tourismus nachhaltige Spuren hinterlassen. Die Gästezahlen aus den Flugmärkten werden diesen Winter markant rückläufig sein. Schweiz Tourismus hat nun erste Marketing-Massnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der jüngsten Ereignisse zu minimieren. Mit einer grossangelegten Kampagne im Inland und in den Nahmärkten soll der Schweizer Winter noch intensiver stimuliert werden.

Die terroristischen Attacken in den USA und die nun erfolgten Reaktionen, aber auch das Swissair-Debakel mit dem grossen Imageverlust für das Reiseland Schweiz werden zu deutlichen Rückgängen bei den Fluggästen führen. Rund 35% aller ausländischen Gäste (4,5 Mio.) reisen per Flugzeug in die Schweiz. Besonders auf dem amerikanischen und den asiatischen Märkten ist mit grossen Einbrüchen zu rechnen.

Von Vorteil für das Winter-Tourismusgeschäft der Schweiz ist hingegen der grosse Anteil an Reisenden aus Europa von über 80%. Die Schweizer selbst sind dabei ihre besten Gäste und generieren einen rekordverdächtigen Marktanteil von 43,5%.

Schweiz Tourismus hat entschieden, auf die schwerwiegenden Ereignisse der vergangenen Wochen und Tage mit einer grossen Winterkampagne in der Schweiz und im nahen Ausland (Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden)zu reagieren. Schweiz Tourismus investiert zusammen mit touristischen Leitorganisationen und Schlüsselpartnern insgesamt 5 Millionen Franken (rund 3,4 Mio Euro) in die Zusatzbewerbung des Winters. Die Kampagne wird anfangs November starten und hat zum Ziel, die Winter-Highlights in der Schweiz sympathisch herauszustreichen und das durch die akute Flugunlust vorhandene Potential im Inland und in den Nahmärkten anzusprechen. Schweiz Tourismus zeigt sich überzeugt, dass durch diese Massnahme der wirtschaftliche Schaden minimiert und die Ausfälle der Flugdestinationen teilweise kompensiert werden können. Zudem soll mit der Kampagne der von deutschen Reiseveranstaltern gemeldete, positive Schwung an Vorausbuchungen weiter ausgebaut werden.

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