Forstinger: Treffen mit Verkehrsminister Pietro Lunardi in Triest

Erste bilaterale Gespräche mit italienischem Verkehrsminister über Ökopunkte-Nachfolgeregelung

Triest (OTS) - "Das erste bilaterale Gespräch zur Transitregelung nach 2003 werde ich morgen, Freitag, in Triest mit meinem seit Sommer im Amt befindlichen italienischen Ressortkollegen Pietro Lunardi führen", so Verkehrsministerin Monika Forstinger heute, Donnerstag, in einer Aussendung. Damit startet Forstinger eine bilaterale Gesprächsrunde mit ihren EU- Ressortkollegen nach den erfolgreichen Auftaktgesprächen mit EU - Verkehrskommissarin Loyola de Palacio vergangene Woche in Wien. *****

Verkehrsministerin Forstinger wird ihren italienischen Amtskollegen von den positiven Ergebnissen der Gespräche mit Verkehrskommissarin de Palacio informieren und für eine Übergangsregelung nach Auslaufen des Transitvertrags die Unterstützung Italiens auch auf Ressortebene festigen. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hatte vergangenen Freitag vom italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi die Zusage erhalten, Österreich bei der Ausarbeitung einer Transit- Übergangsregelung zu unterstützen.

Ein weiteres Thema des Treffens ist die strategische Rolle des Hafens Triest im Verkehr von und nach Österreich. Weitere Schwerpunkte des Gesprächs sind infrastrukturelle Kriterien im Bahnbereich zwischen Österreich und Italien, wie beispielsweise die Pontebbana-Strecke und der paneuropäische Korridor V.

Die Verkehrsministerin wird in der österreichischen Delegation vom zweiten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn sowie von hochrangigen Wirtschaftvertretern begleitet. Der Generaldirektor der OMV, Richard Schenz, ÖBB-Vorstandsdirektor Ferdinand Schmidt und der Generaldirektor der Voest Alpine, Franz Strutzl, sind ebenso vertreten wie der österreichische Generalkonsul in Triest.

"Die Lösung der Transitproblematik auf gesamteuropäischer Ebene ist für mich eine wesentliche Hauptzielsetzung der österreichischen Verkehrspolitik. Dafür wird es aber wichtig sein, die am Transit durch Österreich hauptinteressierten Staaten für eine rasche Lösung innerhalb der Europäischen Union zu gewinnen", betonte Forstinger abschließend. (schluß bxf)

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