Postgewerkschaft unterstützt Arbeitskampf beim Postbus

Vorstand der Postbus AG missachtet die Arbeitsverfassung

Wien (GPF/ÖGB). Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) unterstützt die Personalvertreter der Postbus AG in Ihrem Arbeitskampf gegen die Unternehmensleitung.++++

Es sei absolut nicht einzusehen, dass ein Vorstand eines Unternehmens die arbeitsverfassungsrechtlichen Grundsätze missachtet, in dem er ein neues Organisationskonzept nicht einmal der Personalvertretung erläutert, geschweige denn verhandelt.

Das am 12.10.2001 im Aufsichtsrat zu beschließende Konzept beinhaltet unter anderem den Abbau von ca. 400 Arbeitsplätzen und keinen einzigen Hinweis darauf, wie und in welcher Form dieser Abbau erfolgen soll.

Der Vorsitzende der GPF, Gerhard Fritz, wirft dem Vorstand der Postbus AG mangelnde Professionalität und fehlende Seriosität vor. Wenn ein Betriebsrat am 26.9.2001 Verhandlungen zu einem am 19.9.2001 vorgelegten Konzept verlangt und die Antwort am 5.10.2001 in Form eines Antrages auf Beschlussfassung im Aufsichtsrat erhält, so ist dies als eine bewusste Ausschaltung der Belegschaftsvertretung zu sehen.

ÖGB, 11. Oktober 2001
Nr. 837

ÖGB-Urabstimmung vom 24. September bis 15. Oktober 2001
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