Konecny: Durch Setzung sozialer Rahmenbedingungen muss extremen Gruppierungen der Nährboden entzogen werden

Wien (SK) "Die Welt sei nach dem 11. September nicht mehr dieselbe und dies wäre nicht nur durch das gewaltige Leid, das die Terroranschläge auf New York und Washington verursachten, sondern auch durch die nunmehrige globale politische Diskussion begründet", führte der Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion Albrecht K. Konecny in seiner heutigen Rede vor dem Bundesrat aus. Die langjährigen Sensibilisierungsversuche für die Notwendigkeit einer gerechten weltweiten Umverteilung wären nun nicht nur Allgemeingut der globalen Diskussion, sondern auch ein anerkanntes Selbstverständnis. ****

"Wenn wir Gesellschaften haben, in den Menschen massen- und millionenhaft verzweifeln, müssen wir akzeptieren, dass in diesen Gesellschaften immer Gruppierungen auftreten werden, die scheinbar einfache Lösungen anzubieten haben", unterstrich Konecny. Als in Mitteleuropa die Menschen ohne Perspektiven gewesen sind, trat der Nationalsozialismus auf und verursachte ungeheure Verzweiflung. Es wäre daher notwendig, Rahmenbedingungen zu setzen, die diese Gesellschaften und Völker befähigen, eine Entwicklung in Gang zu setzen, die sie aus ihrer verzweifelten Situation befreien.

"Wir müssen eine gemeinsame Form des Zusammenlebens finden, in der die Menschenwürde, die sich auch durch entsprechende soziale Rahmenbedingungen ergibt, für alle gewährleistet wird", betonte Konecny. (Schluss) ns/mp

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