ORF präsentiert TV-Programmhöhepunkte 2002 (2)

Programmhöhepunkte "Information" und "Bildung und Zeitgeschehen"

Wien (OTS) - Neben tagesaktueller nationaler und internationaler Berichterstattung bietet der ORF seinen Zuschauern auch im Jahr 2002 Hintergrundberichte und Analysen zu Geschehnissen in der ganzen Welt. Sowohl in den täglichen als auch in den wöchentlichen Informationssendungen werden verschiedene Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zeitgeschehen umfassend abgedeckt. Bei aktuellen Anlässen werden Sonder-"ZiB"-Sendungen ins Programm gerückt. Wichtigste Neuerung: Ab 2002 kommen die Sendungen der "Zeit im Bild" aus dem neuen Newsroom im ORF-Zentrum.

help tv / help tv spezial
Hilfe in Notsituationen leisten, Mut machen, wo Hoffnungslosigkeit herrscht, dem Konsumenten ein umfassendes Service bieten - auch 2002 konzentrierten sich die Themen in Barbara Stöckls Magazin "help tv" auf die Bereiche Gesundheit, Verkehrssicherheit, Konsumenteninformation und soziale Aktionen, die über den Einzelfall hinaus auch eine gesellschaftspolitische Dimension erreichen. Zielsetzung der zwölf Sendungen ist es, öffentlich-rechtliche Anliegen in medienadäquater Form aufzubereiten, ein Missing Link zwischen Betroffenen und Zusehern zu sein, Information und Hilfeleistung gleichermaßen zu transportieren.
In zwei Spezialausgaben pro Jahr widmet sich "help tv" jeweils einem Thema monothematisch.

Zeit im Bild
Die "Zeit im Bild"-Sendungen sind die wichtigsten und meistgesehenen tagesaktuellen politischen Informationssendungen des ORF. Auf das "Flaggschiff der ORF-Information" warten große Neuerungen: Ab 2002 wird die "Zeit im Bild" aus dem neu gebauten Newsroom gesendet. Die neue Struktur der Büroräume, die sich rund um das neue Zentrum der ORF-Information gruppieren, ermöglicht den verschiedenen Redaktionen eine engere und effizientere Zusammenarbeit. Informationen von außen können dadurch noch schneller bearbeitet werden.

Volksanwalt - Gleiches Recht für alle
Mit "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" ruft der ORF eine neue, informative und servicestarke Sendung ins Leben. In kurzen reportageartigen Zuspielungen und kontroversen Studiodiskussionen werden Missstände zwischen Bürgern und Behörden thematisiert und - im Idealfall - auch gelöst. Die Fälle entspringen den unterschiedlichsten Bereichen: von der Lärmschutzmauer, die dem Gasthaus die Zufahrt versperrt, über die mühsamen Wege durch den oft undurchschaubaren Gebührendschungel bis zum Pflegegeld, das eine kranke Frau zu Unrecht zurückzahlen sollte.
Die Sendung gliedert sich in zwei grundlegende Blöcke: zum einen in die Präsentation eines gelösten Problems und zum anderen in die Vorstellung und Diskussion eines noch ungelösten Falles. Die einzelnen Fälle werden durch Zuspielungen (Lokalaugenschein) dargestellt und - wenn es noch zu keiner Lösung gekommen ist - im Studio diskutiert. Die beiden Parteien - Volksanwalt und Behörde -sind durch maximal zwei Personen vertreten. Dies soll den Zusehern die Orientierung innerhalb der Sendung erleichtern. Während einer Diskussion können bei Bedarf "freistehende Zuspielungen" - z. B. Statements von Sachverständigen, Zeugen etc. - das Gespräch in neue Bahnen lenken und Zusatzinformationen liefern.
Der ORF-Sendungsverantwortliche für "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" ist derzeit in Ausschreibung. Nach seiner Bestellung wird entschieden, wer die Moderation übernimmt.

Wahlen im Jahr 2002
Schwerpunkte in der Berichterstattung werden im Jahr 2002 unter anderem die anstehenden Wahlen in Europa sein. Die Bundestagswahl in Deutschland und die Präsidentschaftswahl in Frankreich ebenso wie die Wahlen in Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik werden von der ORF-Information mit ausführlichen Analysen und Wahlberichterstattung begleitet.

Bildung und Zeitgeschehen
Die TV-Hauptabteilung Bildung und Zeitgeschehen befasst sich auch 2002 wieder mit großen zeitgeschichtlichen Themen: Auf dem Programm stehen unter anderem der Fünfteiler "Die große Flucht" von Guido Knopp über das Schicksal von Hitlers letzten Opfern sowie die zweiteilige Dokumentationsserie "Der Tod Jugoslawiens" über den Zerfall Jugoslawiens und die Folgen als Fortsetzung des BBC/ORF-Sechsteilers "Bruderkrieg". Im Bereich "Zeitgeschehen" zeigt ORF 2 u. a. einen dreiteiligen Schwerpunkt zum Themenbereich Medizin unter dem Arbeitstitel "Alles können? Alles dürfen? Alles fordern?"

Brennpunkt

Die große Flucht
Guido Knopps Reihe "Die große Flucht" zeigt an fünf Beispielen die dramatischen Geschehnisse, die sich in Ostmitteleuropa in den letzten Kriegsmonaten und der unmittelbaren Nachkriegszeit abspielten. Das Schicksal der deutschsprachigen Bevölkerung in der Tschechoslowakei und in den neuen Westgebieten Polens und der Sowjetunion wird anhand neu entdeckten Archivmaterials und erstaunlicher Interviews mit Augenzeugen, die die Ereignisse aus dem Blickwinkel aller damals beteiligten Parteien schildern, rekonstruiert. In der eigens für den ORF hergestellten Fassung wird auch auf das Schicksal der Donauschwaben eingegangen.

Der Tod Jugoslawiens
Die zweiteilige Dokumentation befasst sich im Stil der international vielfach ausgezeichneten BBC/ORF-Koproduktion "Bruderkrieg", die in mehr als 40 Ländern gezeigt wurde, mit den Ereignissen vom Vertrag von Dayton bis zu den NATO-Bomben auf Serbien.

Luxus Gesundheit
Noch immer gilt das österreichische Gesundheitssystem als eines der besten der Welt. Doch wie ein riesiger Moloch verschlingt die moderne Medizin Unmengen von Geld. Es wird gelasert, zertrümmert, abgesaugt, aufgelöst, transplantiert, gezüchtet und genmanipuliert, dreidimensionale Bilder aus allen Winkeln des Körpers werden erstellt, Operationsvorgänge computergesteuert animiert, berechnet, überwacht oder gar von Robotern ausgeführt. Die soziale Krankenversicherung droht unter der Last der explodierenden Kosten zusammenzubrechen. Wird es "die Medizin für alle" noch geben können, kann unser Gesundheitssystem den Anspruch finanzieren, alles zu können, zu dürfen und zu fordern. Wo liegen die Grenzen zwischen Machbarem und Wünschenswertem?

Patent auf Leben - Die Zukunftsmedizin
Ein neuer Mensch soll her, gesünder, intelligenter, langlebiger, schöner, glücklicher - das menschliche Genom ist entschlüsselt. Kaum eine Zivilisationskrankheit wie Krebs, Alzheimer, Parkinson, MS oder Diabetes, die nicht mit Hilfe von Gentherapien oder neu gezüchteten Organen aus Stammzellen geheilt werden kann. Wann werden all die Prophezeiungen wahr? Wo steht die Forschung tatsächlich? "Patent auf Leben - Die Zukunftsmedizin" möchte nicht nur aufzeigen, in welche Richtung die Zukunftsmedizin weist, sondern auch ihre Verflechtung mit wirtschaftlichen Interessen und ethischen Konflikten herausarbeiten.

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Michael Krause
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