Grünewald: Berechtigte Anliegen der Studierenden unterstützen

Grundrecht auf Bildung und freier, kostenloser Zugang zu Universitäten und Fachhochschulen

OTS (Wien) - "Das Grundrecht auf Bildung darf nicht publicityträchtigen Sparmotiven geopfert werden. Die berechtigten Anliegen der Studierenden haben unsere Unterstützung", erklärt heute Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen.

Entgegen der Argumentation der Regierungsparteien war Studieren schon bisher nicht kostenlos. Eigeninvestitionen, Verdienstentgang, reduzierte Anrechnungszeiten bei der Sozialversicherung und höhere Besteuerung von AkademikerInnengehältern führen dazu, dass letztlich private Investitionen und Abgaben öffentliche Subventionen und Transferleistungen egalisieren, erklärt Grünewald.

Wenn BM Gehrer behauptet, dass wegen der Studiengebühren bzw. durch den Wegfall der so genannten "ScheininskribentInnen" an den Unis mehr Platz für aktiv Studierende sei, dann widerspricht sie sich selbst. "Sind nun die kolportierten 70.000 ScheininskribentInnen, die durch die Einführung der Studiengebühren wegfallen, tatsächlich alle ScheininskribentInnen oder nicht? Wer nur zum Schein inskribiert, nimmt ja wohl niemandem Platz weg", so Grünewald.

"Eine niedrige AkademikerInnenquoten, die Verstärkung sozialer Zugangsbarrieren und die nachgewiesene Benachteiligung von Frauen sprechen klar gegen finanzielle Zugangshürden. Dies und die Tatsache dass Investitionen in Bildung auch dem Staat eine hohe Rendite bringen, sind in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt", schließt Grünewald.

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