Adolf Loos Staatspreis Design 2001 verliehen - BILD (web)

Wien (OTS) - Staatspreis Design 2001 geht an ein Kickboard in völlig neuem Look im Vertrieb der K2 Ski-, Sport- & Mode GmbH - Adolf Loos Design Preise der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien an Detlev Magerer und Erwin Weitgasser (Zeug Design GmbH) sowie Reinhard Kittler, Heinrich Kurz und Gerald Fasching (Industrial Design Union Kittler & Kurz) - Ausstellung der von der Jury ausgewählten Arbeiten zur Eröffnung der von Paolo Piva gestalteten "Designzone Looshaus"

Österreichisches Design hat Welt-Spitzenqualität. Dies belegt nicht nur die Vielzahl von insgesamt 383 Einreichungen zum Adolf Loos Staatspreis Design 2001, sondern auch das von der Jury gelobte hohe Niveau der Beiträge. Erstmals waren bei einem Design-Staatspreis auch Gestaltungslösungen zugelassen, die aus internationalen Kooperationen zwischen Designern und Auftraggebern aus Österreich und dem Ausland entstanden sind. Neben österreichischen Gestaltern und Unternehmen sind daher diesmal auch Partner aus Deutschland, Frankreich,

Italien, Spanien, den Niederlanden, den USA und Taiwan vertreten.

Der Adolf Loos Staatspreis Design ist der bedeutendste österreichische Designpreis. Er wird heuer erstmals und in Zukunft im Zweijahresrhythmus von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und Design Austria ausgelobt. Bewertet wurde in den Kategorien "Produktgestaltung für Konsum- und Investitionsgüter", "Räumliche Gestaltung" und "Experimentelles Design". Die Ausstellung der Preisträger findet in der neu geschaffenen und vom italienischen Architekten Paolo Piva gestalteten "Designzone Looshaus" der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien am Michaelerplatz in Wien statt.

37 von der Jury ausgezeichnete Arbeiten können dort von 13. Oktober bis 24. November 2001, Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr (Donnerstag bis 20 Uhr) bei freiem Eintritt besichtigt werden (Eingang: Herrengasse 2-4). Alle ausgestellten Arbeiten sowie weitere Infos über den Adolf Loos Staatspreis Design gibt es auch im Internet unter www.adolfloos.at.

Gutes Design stärkt die Wirtschaft im Wettbewerb

"Produkte müssen nicht nur funktional, sondern auch ansprechend sein, um am Markt Erfolg zu haben. Professionelles Design ist dazu eine wichtige Voraussetzung. Die für den Adolf Loos Staatspreis Design eingereichten Arbeiten österreichischer Designer belegen, dass auf diesem Gebiet ein großes, weltmarktfähiges Potenzial vorhanden ist. Wir wünschen den beauftragenden Firmen, dass die prämierten Produkte nun auch überdurchschnittlichen Erfolg auf dem Markt haben", stellte Dkfm. Peter Püspök, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, anlässlich der Pressekonferenz fest.

Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein, der die Verleihung des Staatspreises vornahm, betonte: "Innovatives Design stärkt die Wettbewerbsposition österreichischer Unternehmen. Design beschränkt sich dabei nicht auf die äußere Gestaltung eines Produkts, sondern ist ein Teil der Unternehmensstrategie, ein Teil eines umfassenden Prozesses, das Unternehmen in einer globalisierten Wirtschaft erfolgreich zu positionieren. Die eingereichten 383 Projekte - die stärkste Beteiligung, die es je bei einem Staatspreis gab - zeigen nicht nur das große Interesse der Unternehmen und die Wertschätzung am neuen Staatspreiskonzept. Sie demonstrieren auch eindrucksvoll, dass Österreich auf diesem Gebiet international mithält."

"In dieser gemeinsamen Initiative zeigt sich ein weiteres Mal, dass Design ein entscheidender Wettbewerbsfaktor geworden ist. Der Förderungspreis für experimentelles Design führt uns in beeindruckender Weise vor Augen, welches kreative Potential wir in Österreich haben und wie wichtig das Zusammenspiel von Innovation, Design und Funktionalität sind. Ich freue mich daher besonders, dass wir mit diesem Preis wieder einen Anstoß geben konnten, dem kreativen Nachwuchs die Chance zu geben, sich zu präsentieren", hebt Staatssekretär Franz Morak hervor.

Mag. Barry J. Hewson, Präsident von Design Austria, dem Berufsverband der Designer Österreichs, wies darauf hin, dass Design mehr ist als bloße Gestaltung: "Der Designer bestimmt nicht nur, wie ein Produkt aussieht, er bestimmt auch, wie es produziert, gewartet und später verwertet oder entsorgt wird - mit einer entsprechenden Verantwortung für das Wohlergehen zukünftiger Generationen." Die Qualität der eingereichten Projekte, so Hewson, belege, wie wichtig durchdachtes und funktionelles Design sei und welche Leistung dahinter stehe.

Staatspreis für eine adaptierte Version des Skateboards

Mit dem Staatspreis Design 2001 wurde die K2 Ski-, Sport- und Mode GmbH für das K2 Kickboard, einen Mini-Roller der Spitzenklasse, ausgezeichnet. Einen der beiden Adolf Loos Design Preise 2001 in Höhe von 100.000 S, gestiftet von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, erhielten die Designer des erfolgreichen Kickboards, Detlev Magerer und Erwin Weitgasser von der Zeug Design GmbH. Das prämierte Kickboard zeichnet sich durch besondere technische Ästhetik und hohe Benutzerqualität aus. Der Staatspreis ergeht damit an eine Einreichung aus der Kategorie "Konsumgüter". Das Kickboard ist eine internationale Kooperation zwischen österreichischen Designern, einem deutsch-amerikanischen Auftraggeber und einem taiwanesischen Produzenten.

Der schönste Bagger

In der Kategorie "Investitionsgüter" wurden die Designer Reinhard Kittler, Heinrich Kurz und Gerald Fasching (industrial design union kittler & kurz) für ihren Compactbagger 1903/2203, einen besonders wendigen, ergonomischen und auch optisch ansprechenden Kleinbagger, ebenfalls mit einem Adolf Loos Design Preis ausgezeichnet. Auch dieser Preis der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist mit 100.000 S dotiert. Die Auftraggeber, Neuson Baumaschinen, erhielten dafür eine Nominierung zum Staatspreis.

Experimentelles Design: Sitzmöbel, Kühl-Container, Blue Line Shaver, Cybershuttle werden ausgezeichnet

Den Förderungspreis des Bundeskanzleramtes für Experimentelles Design (Dotierung 75.000 S) erhielt Hans Stefan Moritsch für einen völlig zusammenlegbaren Metallsessel, der sich als zweidimensionales Sessel-Bild auch an die Wand hängen lässt.

Judith Rataitz wurde in dieser Kategorie für das Design von Kühl-Containern, Johannes Geisler für den mit Wasserkraft angetriebenen Blue Line Shaver und Thomas Herzig für sein Cybershuttle mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 25.000 S ausgezeichnet.

Joseph Binder Award für Lichteffekte und Ausstellungsgestaltung

Der von Design Austria ausgeschriebene Joseph Binder Award in Gold für Räumliche Gestaltung (dotiert mit 30.000 S) ging an den Designer Gerhard Mitterberger für sein Parkplatzbeleuchtungssystem "Schweres Licht", das von der Marktgemeinde Matrei beauftragt wurde.

Den Joseph Binder Award in Silber (Dotierung 25.000 S) erhielt der Designer Rainer Köberl für die Gestaltung des Forums der Lichtfabrik Halotech in Bozen.

Der Joseph Binder Award in Bronze (Dotierung 20.000 S) wurde dem Design Bureau Brandtmayr für die Gestaltung der Ausstellung "Sozialmaschine Geld" im Offenen Kulturhaus des Landes Oberösterreich verliehen.

Die Jury

Die hochkarätige internationale Jury setzte sich aus Fachleuten der Bereiche Theorie, Design, Architektur und Medien zusammen. Sie bestand heuer aus Lenka Bajzelj (Juryvorsitzende, Generalsekretärin Internationale Biennale für Industrie-Design, Laibach), Julian Brown (Designer, Studio Brown, Bath), Helmut A. Gansterer (Journalist, trend, Wien), Erwin Leo Himmel (Designer, Fuore Design, Barcelona), Christopher Leach (Künstler, Lehrbeauftragter, New Design Centre, St. Pölten) und Andrea Pedit-Bodvay (Architekten Pedit-Bodvay, Wien; Studienleiterin, New Design Centre, St. Pölten).

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