ÖGB-Bachner: "Erklären uns mit Anliegen der Studierenden solidarisch"

ÖGB fordert freien Zugang zur Bildung

Wien (ÖGB). "Der heutige Protest der StudentInnen ist richtig und berechtigt", erklärt Roswitha Bachner, Leitende Sekretärin im ÖGB. "Schlechte Ausstattung, lange Wartezeiten, geplante Beschneidung der Mitbestimmung, Streichung des freien Zugangs zu Bildung, etc. - dies alles sind Gründe, gegen die sich die StudentInnen zur Wehr setzen müssen. Der ÖGB steht für einen freien Zugang zur Bildung ohne soziale Barrieren und erklärt sich deshalb mit dem Protest der StudentInnen solidarisch."++++

Die StudentInnen seien jedoch nicht die Einzigen, die mit Problemen zu kämpfen hätten, so Bachner weiter: "In punkto Bildung ist trotz großer Ankündigungen dieser Regierung nichts passiert. Ganz im Gegenteil: Unzureichende Investitionen im Fachhochschulbereich führen zu Abweisungen, dasselbe geschieht bei berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Lehrlinge werden mit Verlängerung der Probezeit und Verkürzung der Behaltefrist konfrontiert ebenso wird das Auffangnetz für Jugendliche, die keine Lehrstelle finden konnten, nur ungenügend fortgesetzt. Tausende Jugendliche wissen noch immer nicht, ob sie in den nächsten Monaten die Chance auf eine Ausbildung bekommen oder nicht."

Bachner: "Wir fordern in unserem fünften Punkt der ÖGB-Urabstimmung eine schulische und berufliche Bildungsoffensive, um die Zukunftschancen aller zu verbessern - mit dem Ziel eines offenen Bildungszugangs ohne sozialer Barrieren. Denn wenn nicht schleunigst Maßnahmen im Bildungsbereich gesetzt werden, wird dadurch nicht nur die Zukunft der Jugendlichen und aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefährdet, sondern ebenso dem Wirtschaftsstandort Österreich, der von der guten Ausbildung unserer Fachkräfte abhängig ist, massivst geschadet."

ÖGB, 11. Oktober 2001
Nr. 831

ÖGB-Urabstimmung vom 24. September bis 15. Oktober 2001
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