Kunden stellen den Seilbahnen ein gutes Zeugnis aus

Seilbahntagung: Fachverband präsentiert erstmals Erhebung über Kundenzufriedenheit - Leadership-Funktion der Seilbahnen im Bergtourismus bestätigt

Wien/Bozen (PWK720) - Große Zufriedenheit bekunden die Gäste mit den heimischen Seilbahnen und Liften. Sie schätzen insbesondere kurze Wartezeiten, kurze Distanzen zu den Anschlussliften, aber auch Komfort und Modernität. Bei der Beurteilung der Skigebiete dominiert die gute Qualität der Pistenpräparierung. Sie beeinflusst die Zufriedenheit mit dem Skigebiet stärker als etwa die Faktoren Sicherheit oder Pistenvielfalt. Dies ergab die Kundenzufriedenheitsanalyse für den Zeitraum Winter 2000/2001, die am Donnerstag im Rahmen der diesjährigen österreichischen Seilbahntagung in Bozen vom Fachverband der Seilbahnen vorgestellt wurde.

Für die Teenager unter den befragten Gästen sind angenehme Betriebszeiten ein wichtiges Qualitätsgütesiegel, während Twens auf moderne, sichere Anlagen Wert legen. Der "Generation 50 plus" wiederum erscheinen die Freundlichkeit des Personals und kurze Distanzen besonders wichtig. Die besten Werte erzielen bei der Kundenzufriedenheit die Erreichbarkeit der Anlagen, die Öffnungs- und Betriebszeiten, das Liftpersonal, die Sauberkeit und Sicherheit der Anlagen sowie das gastronomische Angebot.

"Mit der Internet-Analyse haben die Mitglieder die Möglichkeit, sich bezüglich der Zufriedenheit ihrer Kunden zu vergleichen. Die ersten Ergebnisse der Datenbank sind für uns durchaus zufriedenstellend. Sie belegen, dass das Vertrauen in die Sicherheit unserer Anlagen und in unsere Servicequalität groß ist", stellt Fachverbandsvorsteher DI Ingo Karl fest.

In seinen Begrüßungsworten zur Seilbahntagung ging Karl auf das Tagungsthema "Seilbahnunternehmungen - die Manager des Bergtourismus" ein: "Die heimischen Seilbahnen verstehen sich als wichtiges Zugpferd des Wintertourismus. Eine Rolle, die auch von den Gästen und Tourismuspartnern immer mehr anerkannt wird. Dieses Zugpferd ist aber nur dann stark, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ohne die intensive Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben und dem regionalen Tourismus würden gemeinsame Erfolge ausbleiben."

In der anschließenden Diskussion wurde die wichtige Management-Funktion, die die Seilbahnunternehmen im Bergtourismus haben, von den anwesenden Tourismusexperten, darunter Harald Pechlaner von der Universität Innsbruck, einhellig bestätigt. Sie sprachen sich dafür aus, dass die Seilbahnen über das Management hinaus eine Leadership-Rolle rund um Vernetzung und Innovation am Berg übernehmen sollten. Pechlaner dazu: "Wir brauchen neue Pioniere."

Die österreichische Seilbahntagung schließt heute mit der Skigebietstestsiegerehrung im Rahmen der internationalen Fachmesse Alpitec in der VIP-Lounge der Messe Bozen. (hp)

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Fachverband der Seilbahnen
DI Dr. Ingo Karl
Tel.: (01) 535262293 oder 0664/3842071Wirtschaftskammer Österreich

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