Industriestandort Wien in Gefahr - Junge Industrie zeigt Wege aus der Krise

Expertenmeeting am 24. 10. 2001 mit u.a. Michael Tojner, GEP, Kjell Johansson, Ericsson Austria, Othmar Hill, Hill International, und Otto Wolfbeis, Universität Regensburg

(Wien) Die Zahl der Industriebetriebe in Wien hat sich zwischen 1996 und 2000 von rund 480 auf 360 reduziert. Dies entspricht einem Minus von 25 Prozent. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Vollbeschäftigten in den Industriebetrieben der Bundeshauptstadt um über 10.000.

Fakten, die für die Junge Industrie Wien mehr als nur ein Warnsignal sind. "Der Industriestandort Wien ist in Gefahr. Es ist höchste Zeit Alarm zu schlagen", so Dr. Kari Kapsch, Vorsitzender der Jungen Industrie Wien.

Wege aus der Krise zeigt nun eine Offensive unter dem Motto "Vienna Valley - Pro Industriestandort Wien". Für die Auftaktveranstaltung am 24.10.2001 im Haus der Industrie konnte eine namhafte Expertenrunde gewonnen werden. Auf der Referentenliste finden sich unter anderen Dkfm. Kjell Johansson, Ericsson Austria, DDr. Michael Tojner, Global Equity Partners, Dipl.-Ing. Mag. Friedrich Rödler, PricewaterhouseCoopers, Dr. Othmar Hill, Hill International, Univ. Prof. Dr. Otto Wolfbeis, Universität Regensburg und Mag. Gertrude Pöchhacker, Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft.

Diskutiert wird in drei Arbeitskreisen zu den Themen "Finanzen, Steuern, Risikokapital", "Human Capital - Ressource Mensch" und der "Wettbewerb der Städte". Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Statement von Dr. Veit Sorger, Vizepräsident der Industriellenvereinigung und Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG. Ziel ist es laut JIW-Chef Kapsch, einen Katalog mit Forderungen und Lösungsvorschlägen zu erarbeiten, die den Industriestandort Wien nachhaltig sichern.

Mag. Erwin Soravia, Vorstandsmitglied der Jungen Industrie Wien: "Um einen drohenden Rückfall der Region Wien in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit zu stoppen, gilt es Taten zu setzen. Unser Ziel ist es, den Industriestandort Wien wieder wettbewerbsfähig zu machen." Die
Veranstaltung richtet sich daher an Unternehmer und Führungskräfte, aber auch an Politiker und Entscheidungsträger sowie all jene Interessierten, denen die Sicherung des Industriestandortes Wien ein Anliegen ist.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien, und endet um 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter: Junge Industrie Wien, Tel: 01/711 35-2461, e-mail: k.neuberger@iv-net.at.

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