View-Point-System: Neueste Blickverhaltensforschung

Schicker kündigt eine rasche Anwendung in Wien an

Wien, (OTS) Mittwoch stellten der Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudolf Schicker, und der Institutsleiter des Ludwig Boltzmann Institutes für Unfallforschung, Univ.Prof. Dr. Ernst Pfleger gemeinsam das neu entwickelte "View-Point-System" vor. Dieses System misst mittels einer Kamera-Brille exakt die Positionen der Pupille und kann somit die Blickfolgen genau bestimmen. Es stellt in seiner Qualität und Anwendungsvielfalt die letzte Evolutionsstufe in der modernen Blickverhaltens- und Unfallforschung dar. Möglich wurde die Entwicklung durch eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und der Wiener Stadtregierung.****

Die Entwicklungskosten betrugen rund 1 Million Schilling - eine sinnvolle Investition. "Denn jeder Verkehrstote ist ein Toter zuviel", so Schicker. Wien sei bereits jetzt die verkehrssicherste Hauptstadt Österreichs. Seit 1983 konnten die Personenschadenunfälle um über 36 Prozent reduziert werden, die Anzahl der Unfalltoten sogar um über 82 Prozent. An diese bisherigen Erfolge in der Wiener Verkehrssicherheit will Stadtrat Schicker nahtlos anknüpfen. Das von Prof. Pfleger entwickelte View-Point-System soll daher schon in naher Zukunft in Wien eingesetzt werden. Etwa bei der Überprüfung von Sichtbarkeit und Ablesbarkeit von Verkehrszeichen. Vor allem vor Schulen soll der Straßenraum mit Hilfe des View-Point-Systems auf seine Verkehrssicherheit überprüft werden. Aber auch die Gefahrenstellen des Radwegs Ring-rund sollen mit Hilfe des neuen Systems wirkungsvoll entschärft werden.

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