Eder: FP/VP-Koalition ruiniert den Postbus

Wien (SK) "Wie von der SPÖ befürchtet, wird jetzt offensichtlich der Postbus von dieser Bundesregierung kaputt gefahren", stellte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. So drohten durch die fehlende Abdeckung von rund 300 bis 400 Mio. Schilling die Einstellung defizitärer Linien. Dem Unternehmen selbst drohe laut Meldungen Streik, weil die Unternehmensleitung durch die Sparauflagen der Bundesregierung massive Verschlechterungen für die Fahrer, wie eta längere Lenkzeiten und darüber hinaus den Abbau von 400 MitarbeiterInnen ohne unzureichende soziale Begleitmaßnahmen durchziehen wolle. "Dies ist eine unverantwortliche Politik, die hier zu Lasten der Bevölkerung und ihrer Versorgung mit öffentlichen Verkehrsdienstleistungen geschieht", kritisierte Eder. ****

Die SPÖ ist für regionale Verkehrskonzepte unter Einschluss von Bahn, Postbus und Kraftwagenverkehr der ÖBB eingetreten. Damit hätten auch Qualitätsverbesserungen für die Menschen erreicht werden können, so Eder weiter. "Dieser Bundesregierung geht es offensichtlich aber nur um die Übertragung der Postbus-AG an die ÖIAG zum Zwecke der Veräußerung an private Betreiber." Ein den Qualitätsansprüchen eines modernen Staates genügender Nahverkehr werde dann nicht mehr möglich sein. "Ich fordere aus diesem Grund Verkehrsministerin Forstinger und alle Landeshauptleute auf, sich für eine funktionierenden Nahverkehr unter Einschluss der Postbus AG einzusetzen. Ein in den nächsten Tagen drohender Arbeitskampf und damit ein Chaos im Nahverkehr könnte dadurch vielleicht noch vermieden werden", erklärte Eder abschließend. (Schluss) hm/mm

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