Zierler zu Münz: Kritik am Integrationsvertrag ist haltlos

Wien, 2001-10-10 (fpd) - "Die Kritik am Integrationsvertrag ist genauso haltlos wie die mit dem beständigen Ruf nach Zuwanderung gekoppelte ‚Überalterungs-Panikmache‘", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den diesbezüglichen Aussagen des Bevölkerungswissenschaftlers Rainer Münz.****

Münz habe schon immer den Zuzug in Massen und Strömen gefordert, das sei nichts Neues. Er habe aber bereits schon in der Vergangenheit zugeben müssen, daß die Forderung nach Zuwanderung kein Allheilmittel sei und die Probleme des Sozialstaates nicht löse. "Würden seine Theorien eins zu eins in die Tat umgesetzt, würde der Arbeitsmarkt im Chaos versinken", kritisierte Zierler.

Auch seine Kritik am Integrationsvertrag gehe ins Leere. Nach Jahren des Schlendrians und der Untätigkeit in diesem Bereich sei mit dem Integrationsvertrag endlich eine Maßnahme gesetzt worden, die für eine schnellere und bessere Integration von Ausländern sorgen werde. Von einer "Verschlechterung" der Situation von Ausländern oder von mangelnden Anreizen könne keine Rede sein.

"Wer integriert sein will, für den liegt die Sprachbeherrschung ja wohl im ureigensten Interesse. Für arbeitsuchende Ausländer müßte die Aussicht, durch entsprechende Sprachkenntnissen leichter Arbeit zu finden, doch ein Anreiz sein. Der Weg zur besseren Integration und zur Eindämmung der Ausländerarbeitslosigkeit führe nun einmal über die entsprechenden Kenntnisse in der Landessprache", schloß Zierler. (Schluß)

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