Niederwieser zu Unis: Rauch-Kallat - Spekulationen statt Fakten

Wien(SK) Kritik an den "Spekulationen, mit denen VP-Generalsekretärin Rauch-Kallat und die ÖVP insgesamt in der Uni-Diskussion argumentieren", übte am Mittwoch SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser. "Hier wird über ungelegte Eier gegackert", so der SPÖ-Abgeordnete. Befremdlich sei, "vor welch wackeligen ÖVP-Karren sich so honorige Persönlichkeiten wie Marhold und Fritz spannen lassen". ****

"Während Rauch-Kallat nur Vermutungen präsentiert, reden wir von Fakten: Faktum ist, dass die Studierendenzahl im letzten Sommersemester bei rund 200.000 lag, Faktum ist, dass 40 Prozent davon Berufstätige sind, Faktum ist, dass die budgetären Einsparungen an den Unis für 2001 und 2002 jeweils nahezu eine Milliarde Schilling ausmachen", so Niederwieser gegenüber dem Pressedienst der SPÖ zu den heutigen "Zahlenspielen" Rauch-Kallats.

Zu den Stipendienbeziehern meinte der SPÖ-Wissenschaftssprecher, dass Rauch-Kallats Freude über die Zahl der Stipendien reine Vermutung sei: "Niemand weiß vor Februar, März, wie sich der Bezieherkreis für Studienbeihilfe entwickelt."

Dasselbe gelte für das Geld für die Universitäten, das durch die Studiengebühren lukriert werden soll. "Streng genommen wird nicht einmal die Hälfte der Budget-Kürzungen wieder wettgemacht", so Niederwieser. "Zuerst Budget zu kürzen, dann bei den Studenten abzukassieren, schließlich einen Teil wieder zurückzugeben und das dann als Fortschritt zu verkaufen - da gehört eine gehörige Portion Zynismus dazu", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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