Wurm weist FPÖ-Kritik an SPÖ-Bildungspolitik zurück

Wien (SK) "Totale Wirklichkeitsverweigerung" wirft die Tiroler SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm dem FP-Abgeordneten Sevingnani vor, wenn er der SPÖ dreißig Jahre verfehlte Bildungspolitik unterstellt. "1970 gab es 16.069 AbsolventInnen von Höheren Schulen, 1998 waren es 35.367. Das entspricht einer Steigerung von 220 Prozent! Zum Vergleich: Die Bevölkerungszunahme im selben Zeitraum betrug nur 8 Prozent. Die AbsoventInnen der BHS haben in diesem Zeitraum sogar von 3.685 auf 19.203 um unglaubliche 520 Prozent zugenommen", erklärte Wurm am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"1970 kamen noch nicht einmal ein Viertel der MaturantInnen von Berufsbildenden Höheren Schulen, jetzt sind es mehr als die Hälfte. Diese massive Erhöhung von HTL und HAK AbsolventInnen ist das Ergebnis von dreißig Jahren sozialdemokratischer Politik", stellt Wurm klar. "Gerade an den BHS konnten auch bildungsfernere Bevölkerungsschichten neben einer Berufausbildung auch die Matura erlangen. Dieses Angebot wurde überdurchschnittlich von Arbeiterfamilien angenommen. Deshalb ärgert es mich, wenn FPÖ-Politiker diese Erfolgsgeschichte madig machen wollen", so Wurm weiter.

"Besonders ärgert mich das aber beim Abgeordneten Sevingnani, der selbst in einer Schule unterrichtet, die es vor der SPÖ-Alleinregierung noch nicht gegeben hat", stellt Wurm abschließend fest. (Schluss) hm/mm

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK