Kollross: Keine Zeit für Gestern - Bildung ist Menschenrecht

Sozialistische Jugend unterstützt Protestmaßnahmen von SchülerInnen und Studierenden

Wien (SK) Volle Unterstützung für die morgigen Proteste von SchülerInnen und Studierenden gegen die FPÖVP-Bildungspolitik äußerte der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreichs, Andreas Kollross. "Mit dieser Regierung kann es keinen Kompromiss geben. Wer eine Politik der Selektion und Elitenbildung betreibt, zu dem stehen die Betroffenen natürlich in Opposition", betonte Kollross am Mittwoch gegnüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Das Senken der Geldmittel für den Bildungsbereich ist das Produkt der in Zahlen gegossenen Politik. In der blau-schwarzen Koalition haben sich die konservativen Kräfte in diesem Land zusammengefunden um die Errungenschaften der letzten 30 Jahren wieder rückgängig zu machen", so Kollross weiter.

Ein offener Bildungszugang, die Förderung von sozial- und finanziell Benachteiligten oder die Etablierung einer demokratischen Kultur seien mit Studiengebühren, Streichung der AssistenzlehrerInnen oder autoritären Erziehungsmaßnahmen nicht erreichbar, ist Kollross überzeugt.

Kollross in seinem Abschlussstatement: "Eine Bildungspolitik der Zukunft kann so nicht formuliert werden. Österreich braucht einen Aufbruch in die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts und nicht einen Abbruch der Bildungschancen für Menschen von heute. Deshalb:
Stopp dem Systemumbau in die Vergangenheit." (Schluss) hm/mp/mm

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