Landtagssitzung begann im Zeichen der Trauer

LTP Dörler nahm zu Ereignissen von New York, Washington und Zug Stellung

Bregenz (VLK) - Im Gedenken an die Opfer der
Terroranschläge in den USA und des Amoklaufes im Kantonsrat
von Zug sowie an den während einer Plenarsitzung verstorbenen Salzburger Landtagspräsidenten Helmut Schreiner begann die
heutige (Mittwoch) Sitzung des Vorarlberger Landtages mit
einer Trauerminute. In seinen Eingangsworten nahm
Landtagspräsident Manfred Dörler zu diesen Ereignissen
Stellung. ****

Der Terror hat, so Dörler, die Verletzlichkeit unserer Zivilisation aufgezeigt und ist eine Bedrohung, die eine
konsequente Reaktion verlangt. Dabei gelte es aber zu
unterscheiden. "Unser Feind ist der Terrorismus und nicht ein
Volk, schon gar nicht eine Religion. Es braucht einen -auf gegenseitige Achtung gestützten - vertieften Dialog zwischen Christen und Muslimen, zwischen westlicher Welt und
islamischer Welt."

Die Bluttat im Zuger Kantonsrat hat das erhöhte Sicherheitsrisiko von Politikern aufgezeigt. Für LTP Dörler
darf das aber nicht dazu führen, dass die Politiker von den Bürgern abgeschottet werden. "Der Bürger muss weiterhin
freien Zugang zum Politiker haben, der Austausch von Mensch
zu Mensch muss möglich bleiben. Das verlangt die Demokratie", unterstrich der Landtagspräsident.

Seinen verstorbenenen Salzburger Amtskollegen Schreiner
würdigte Dörler als "profilierten, kompetenten und auf
Ausgleich bedachten Politiker, der sich stets engagiert für
die Rechte der Landtage eingesetzt hat". Mit Helmut Schreiner
habe nicht nur die Landtagspräsidentenkonferenz eine wichtige Stimme, sondern auch er, Dörler, einen guten Freund verloren. (gw,nvl)

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