Heinzl: Im Verkehrsausschuss: Lärmschutz für die A1 und die Westbahn bei St. Pölten, Bahnhofsausbau sowie Güterzugumfahrung

Wichtige St. Pöltner Anliegen im parlamentarischen Verkehrsausschuss zur Behandlung

St. Pölten, (SPI) - Die notwendigen Lärmschutzmaßnahmen für die Westautobahn (A1) und die Westbahnstrecke, der Bahnhofsausbau des St. Pöltner Hauptbahnhofes sowie die Güterzugumfahrung sind morgen Thema von Beratungen im parlamentarischen Verkehrsausschuss. Der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl brachte die wichtigen Anliegen der St. Pöltner Bevölkerung durch einschlägige Petitionen wieder zur Sprache. Heinzl: "Dieses Jahr war kein erfreuliches für St. Pölten. Gemeinsam mit ihrem Amtsvorgänger Schmid schaffte es Infrastrukturministerin Monika Forstinger, alle wichtigen Verkehrs-Ausbauvorhaben binnen weniger Wochen zu kürzen oder gänzlich zu streichen. Wir St. Pöltner lassen uns das sicher nicht gefallen und werden weiterhin Druck auf die verantwortliche Bundesministerin machen, um die dringend notwendigen Anliegen endlich finanziert und umgesetzt zu bekommen."****

Die bereits seit Jahren geforderte Errichtung der Lärmschutzmaßnahmen entlang der A1 und der Westbahntrasse sind im Ausbauprogramm der ASFINAG für das Jahr 2001 zwar vorgesehen, auf ministeriellen Beschluß aber bis jetzt nicht begonnen worden. Als Grund verweist man im Verkehrsministerium auf die Verschiebung der Güterzugumfahrung. Dieses wichtige Ausbauvorhaben für die Kapazitätssteigerung der Westbahn wurde aber bereits unter Forstinger-Vorgänger Schmid gekippt. Zu guter Letzt wurde vor wenigen Monaten die Modernisierung des St. Pöltner Hauptbahnhofes gestrichen, der wichtigste Eisenbahnverkehrsknotenpunkt im Zentralraum Niederösterreichs soll weder modernisiert, noch ausgebaut werden. "Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Bundesregierung und alle voran FP-Ministerin Forstinger, nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Was der St. Pöltner Bevölkerung versprochen wurde, muss auch eingehalten werden. Die St. Pöltner FPÖ hat bei den vergangenen Gemeinderatswahlen nicht umsonst die Quittung für die Duldung der freiheitlichen Streichungsorgie auf Bundesebene präsentiert bekommen", so Heinzl.
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