FP-Strache: Schulskandal Friesgasse muß Konsequenzen für Schulleitung haben!

Fakten, Indizien und Zeugenaussagen belasten Direktorin massiv!

Wien, 10-10-2001 (fpd) - Drei jugendliche Schüler haben in der katholischen Privatschule Friesgasse einen Mitschüler gezielt überfallen, festgehalten und krankenhausreif geprügelt. Diesen Tathergang haben nunmehr auch mehrere Zeugen bestätigt. Fragwürdigerweise wurden diese jedoch von der Schulleitung nie zu diesem Vorfall befragt. Daher wurde der Ablauf der Gewaltaktion nunmehr mittels Sachverhaltsdarstellung festgehalten und an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die betreffenden Zeugen sind zutiefst über die ungerechte Vorgangsweise und die erfolgten öffentlichen Falschmeldungen der Schuldirektion empört und wollen durch diesen mutigen Schritt der Wahrheit und Gerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen, berichtet de KoStv der Wiener Freiheitlichen, GR Heinz-Christian Strache.

Wie bereits während einer Pressekonferenz berichtet, hat sich die Schuldirektion und Schulleitung unter anderem auch dadurch pädagogisch "ausgezeichnet", daß in einer ersten Reaktion das Opfer aus der Schule entfernt wurde. Anstatt sich die Mühe der Wahrheitsfindung zu machen, schenkte die Direktorin zweien der drei Täter - als vermeintliche Zeugen - mehr Glauben als dem Opfer.

In seinen Ausführungen schilderte Strache auch die Verfehlungen, die der Schulleitung vorzuwerfen wären und forderte gleichzeitig den Stadtschulrat für Wien auf, entsprechende Konsequenzen für die verantwortliche Schulleitung bzw. die Direktorin zu ziehen.
Konkret lauten die Vorwürfe die Strache erhob:

O Der Schulaufsicht wurde nicht entsprochen (Schulunterrichtsgesetz 1996).
O Dem blutendem und am Kopf offensichtlich mehrfach verletzten Opfer wurde keine Rettung gerufen.
O Das Opfer wurde von der Schulleitung alleine in ein Spital entlassen.
O Das Opfer wurde - ohne dem Versuch der Wahrheitsfindung auch nur anzustellen - von der Schule suspendiert.
O Die vom Opfer genannten Zeugen wurden bis zum heutigen Tag nicht einmal zum Tathergang befragt.
O Ein Täter und das Opfer wurden aus der Schule entfernt, während die beiden anderen Schläger laut Zeugenaussagen angeblich weiterhin die Schule besuchen sollen.
O Der Lehrkörper soll nicht in die Entscheidung mit eingebunden worden sein, wie dies die Direktorin jedoch behauptet.
O Die erst seit wenigen Wochen tätige Schuldirektorin und Schulleitung sollen angeblich eigenständig entschieden und gehandelt haben.
O Der Schulinspektor wurde von der Direktorin über den Vorfall nicht einmal informiert.

"Die nachträglichen öffentlichen Erklärungen der Direktorin, "die zwei Schüler hätten die beiden Raufer trennen wollen und deshalb gehalten", sowie "Alexander K. hat den ersten Schlag geführt, das hat er auch anfangs zugegeben", haben sich nach nunmehrigen intensiven Recherchen, sowie durch mehrere detaillierte Zeugenaussagen als offensichtlich skandalöse Unwahrheiten und Schutzbehauptungen herausgestellt, womit die Summe der Schulleitungsverfehlungen nachträglich legitimiert hätten werden sollen. Die Vorgangsweise gegen den Schüler K. hat damit einen endgültigen Tiefpunkt erreicht. Durch das Verhalten der Schulleitung und der Direktorin wurde die psychische Belastbarkeit des Opfers aufs neue auf die Probe gestellt. Aus der Mitverantwortung für diese Umstände ist die Direktorin zumindest nicht gänzlich zu entlassen," schloß Strache (Schluß) jen

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