AK Benzinpreisanalyse: Kein Wettbewerb in Westösterreich

Wien (AK) - Bei den Benzinpreisen gibt es nach wie vor ein starkes Ost-West-Gefälle: In Westösterreich ist Benzin durchschnittlich um mehr als einen Schilling teurer als in Ostösterreich. Außerdem gibt es im Westen fast keinen Wettbewerb. So haben rund zwei Drittel der Vorarlberger Tankstellen den selben hohen Preis - bei Eurosuper beträgt der Unterschied zwischen billigster und teuerster Tankstelle lediglich 32 Groschen, bei Diesel 33 Groschen. Im Osten herrscht mehr Wettbewerb und das Preisniveau ist niedriger. Das zeigt eine bundesweite Erhebung der AK bei knapp 1.600 Tankstellen vom September. ****

Die AK-Treibstoffpreisanalyse zeigt, dass es bei den Benzinpreisen nach wie vor ein starkes Ost-West-Gefälle gibt. In Westösterreich ist Benzin im Schnitt um einen Schilling teurer als im Osten.

Tankstellen im Westen "preislich gleichgeschaltet"
Der Westen Österreichs (Vorarlberg, Tirol) ist bei den Benzinpreisen teurer und es mangelt am Wettbewerb. Die AK-Erhebung zeigt, dass der Preisunterschied bei Eurosuper zwischen der billigsten und teuersten Tankstelle in Vorarlberg lediglich 32 Groschen beträgt, bei Diesel sind es nur 33 Groschen.

So verlangen zwei Drittel der Vorarlberger Tankstellen bei Eurosuper den gleich hohen Preis. Bei Diesel sind es rund 70 Prozent der Tankstellen in Vorarlberg, die preislich "gleich hoch geschaltet" sind.

Wettbewerb im Osten
Im Osten Österreichs gibt es mehr Wettbewerb und auch das Preisniveau ist niedriger. So gibt es bei Eurosuper Preisunterschiede bis zu knapp drei Schilling bei den niederösterreichischen Tankstellen. In Oberösterreich können die Eurosuper-Preise zwischen den billigsten und teuersten Tankstellen um mehr als zwei Schilling schwanken.
Wer sein Auto bei einer niederösterreichischen Tankstelle mit Diesel tankt, kann Preisunterschiede bis zu mehr als zwei Schilling feststellen, in Salzburg sind es bis zu rund zwei Schilling.

Die AK hat die Benzinpreise Anfang September bei 1.598 Tankstellen in ganz Östereich erhoben.

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AK Wien Presse Doris Strecker

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