Muzik: Empörende Vorgehensweise des Postmanagements bei geplantem Postämterkahlschlag

300 Kündigungen drohen; Bürgermeister beklagen zurecht mangelnde Kooperationsbereitschaft und Informationsverweigerung der Bundesregierung und des Postmanagements

St. Pölten, (SPI) - "Empört und verärgert", reagiert der Gänserndorfer SPNÖ-LAbg. Hans Muzik auf die Vorgehensweise des Postmanagements, die Gemeinden mit der Übermittlung der bisher geheimgehaltenen Liste der zur Schließung vorgesehenen Postämter an die Bürgermeister und die Bediensteten praktisch vor vollendete Tatsachen stellen zu wollen. "Es wurde versprochen, die Bürgermeister und die regionalen Mandatare in die Gespräche einzubeziehen. Es wurde zugesagt, dass man die Gemeinden einbindet und wirklich fundierte Grundlagen betreffend Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Personal-Sozialpläne auf den Tisch legt. Es wurde versichert, dass kein Beschäftigter seinen Arbeitsplatz verlieren wird. Passiert ist dies alles nicht - ganz im Gegenteil knallt man den Gemeinden jetzt eine Liste auf den Tisch, an der angeblich nichts mehr zu ändern ist und 300 Postbedienstete sollen zusätzlich gekündigt werden", so Muzik.****

"Ich kann verstehen, dass die Bürgermeister über eine derartige Vorgehensweise empört und damit nicht einverstanden sind. Besonders herablassend ist, dass die Bundesregierung und besonders die zuständige Bundesministerin Forstinger, die noch nicht einmal die überfällige Universaldienstverordnung für die Post erlassen hat, es nicht der Mühe wert findet, das Land NÖ offiziell zu informieren. Auch scheint der von LH Erwin Pröll eingesetzte Postbeauftragte des Landes Niederösterreich wenig Fruchtbares zustande gebracht zu haben, wenn nun sogar von seinen Parteikollegen und Bürgermeistern massive Kritik an der Vorgangsweise der Post laut wird. Die beste Lösung für die Bevölkerung und die Postbeschäftigten ist der Erhalt der Postämter - und dafür werden die NÖ Sozialdemokraten an der Seite der Bevölkerung kämpfen", so Muzik.
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