Freiheitliche Arbeitnehmer Post fordern Streik

Auch Forstinger im Visier

Wien (OTS) - Der Vorstand der Post AG ist außer Rand und Band. Mit einem noch nie dagewesenen Kahlschlag sollen die Postämter im ländlichen Raum regelrecht ausradiert werden. Generaldirektor Dr. Wais ist damit erneut wortbrüchig. Er hat dem Infrastrukturministerium im Vorjahr noch versichert, "die Befürchtungen um Schließungen von Postämtern entbehren jeder Grundlage", jetzt ist mit dem Ministerium vereinbart kein Postamt vor der Erlassung der Universaldienstverordnung zu schließen. Wir fordern die Einhaltung dieser Abmachung auf Punkt und Beistrich.

Auch die Frau Infrastrukturminister Forstinger befindet sich im Visier der freiheitlichen Arbeitnehmervertreter. "Schweigen allein ist zu wenig, wir wollen Taten zugunsten der Postler sehen. Ich gehe davon aus, dass Sie diesem Treiben ein schnelles Ende setzt. Wir haben jedenfalls keine Probleme auch gegen die Frau Minister mobil zu machen, sollte Sie auf der Seite des Postvorstandes stehen. Schließlich geht es um das Schicksal tausender Mitarbeiter und die Infrastruktur im ländlichen Raum. Wir fordern auch alle politischen Verantwortungsträger der FPÖ auf, uns und damit die Arbeitnehmer der Post zu unterstützen", so Weinberger.

"Der Vorstand der Post will die Gunst der Stunde nutzen und die durch die Gagenaffäre geschwächte Personalvertretung austricksen", so der freiheitliche Vertreter. Die Personalvertretung ist gefordert Aktionen zu setzen und den Schmusekurs zu beenden. "Es scheint so, als ob sich die Gewerkschaft heimlich aufgelöst hat. Wir haben jedenfalls einen Antrag über die Abhaltung einer Urabstimmung über einen Streik der Postmitarbeiter im Leitungsausschuss der Postgewerkschaft eingebracht. Da wird man sehen wer für den Vorstand ist, und welche Arbeitnehmervertreter tatsächlich die Interessen der Postler vertreten", so Weinberger.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Weinberger
Zentralausschuss der Bediensteten der Post AG
Tel. 01-51551-90100

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