S 18: Keine Baulücke auf Schweizer Seite

LSth. Gorbach: S-18-Fahrplan durch Schweizer Behördenwege nicht gefährdet!

Bregenz (VLK) - "Das zu bauende Autobahn-Anschlussstück
auf Schweizer Seite wird für die S 18 nicht zum Problem." Das bekräftigt Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert
Gorbach heute, Dienstag, nach telefonischen und schriftlichen Kontakten mit den politischen und beamteten Verantwortlichen
im Kanton St. Gallen. Der informative Austausch zwischen
Schweizer und österreichischen Stellen funktioniere, bei den regelmässig stattfindenden Treffen sei der S-18-Fahrplan
immer Gesprächsthema, so Gorbach. ****

Laut Mitteilung des St. Galler Kantonsingenieurs Urs Kost
gehört die S-18-Verbindung auf schweizerischem Boden zum Anschlussbauwerk St. Margrethen und ist somit ein Bestandteil
des Schweizerischen Nationalstrassennetzes. Die fällige Umweltverträglichkeitsprüfung geschehe auf Grund des konzentrierten Behördenverfahrens in der Schweiz im Rahmen
der Projektgenehmigung durch das Departement für Umwelt,
Verkehr, Energie und Kommunikation. Gorbach: "Es wurde uns
einmal mehr versichert, dass man bis zum geplanten Baubeginn
in Vorarlberg - also voraussichtlich im Jahr 2004 - auch in
der Schweiz soweit sein werde."

Für den Landesstatthalter sind damit die von den S-18-
Gegnern jüngst verbreiteten Informationen als neuerliche
Versuche, die Bevölkerung bewusst zu verunsichern, enttarnt.
Auch gegen das Operieren mit falschen Zahlen verwehrt sich
Gorbach: "Von Vorkosten in Höhe von 100 Millionen Schilling
(7,27 Millionen Euro) kann keine Rede sein. Tatsächlich
wurden bisher - abgesehen vom internen Personalaufwand -
genau 37,4 Millionen Schilling (2,72 Millionen Euro) für
dieses bis ins Detail sorgfältig geplante Projekt
investiert."
(gw,nvl)

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