Verzetnitsch: ÖGB-Mitglieder werden zur Reform befragt

ÖGB-Organisationsreform soll am 15. November dem Bundesvorstand vorgelegt werden

Wien (ÖGB). "Sobald der Plan zur Gesamtreform des ÖGB und der Gewerkschaften steht, werden die Mitglieder dazu befragt". Das erklärte heute, Dienstag, ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch bei der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der geplanten Fusion von GPA und der Gewerkschaft Metall-Textil. Die geplante Fusion sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht die Gesamtreform des ÖGB und der Gewerkschaften. ++++

An der Gesamtreform des ÖGB und der Gewerkschaften werde intensiv weitergearbeitet. Die geplanten neuen Strukturen werden am 15. November 2001 dem ÖGB-Bundesvorstand vorgelegt werden.

Im Mittelpunkt der Reform steht die bestmögliche Interessenvertretung der Mitglieder, betonte Verzetnitsch. Bei den weiteren Reformschritten des ÖGB und der Gewerkschaften müsse daher -entsprechend der einstimmigen Beschlüsse im ÖGB-Bundesvorstand - die Bildung von organisations-, mitglieder- und finanzstarken Gewerkschaften im Vordergrund stehen, die aktionsfähig sind und ihre Mitglieder bestens vertreten können, fordert der ÖGB-Präsident. Bereits 2002 sollen die ersten operativen Maßnahmen umgesetzt und die notwendigen Beschlüsse beim kommenden Bundeskongress (2003) gefällt werden.

Verzetnitsch weiter: "Es gilt, dass Gewerkschaften Organisationen sind, die Menschen die Möglichkeit bieten, gemeinsam für die Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation einzutreten. (kr)

ÖGB, 9. Oktober 2001
Nr. 819

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