Prets fordert Umorientierung in der EU-Agrarpolitik

Wien (SK) "Die EU-Erweiterung wird nur dann ohne gröbere Probleme über die Bühne gehen, wenn man sich endlich zu einer grundlegenden Umorientierung in der Agrarpolitik entscheidet. Das inkludiert natürlich auch eine neue GAP-Förderungspolitik", erklärte die SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament Christa Prets Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Mögliche Mehrkosten für den EU-Bürger durch die Erweiterung könnten unmöglich "nur für die Landwirtschaft" aufgewandt werden, auch soziale Probleme oder Verwaltungsreformen in den Kandidatenländern müssten gegebenenfalls berücksichtigt werden können. "Der Schlüssel ist: Weg von der Quantität, hin zur Qualitätsförderung in der Landwirtschaft. Großflächige Agrarförderungen mit der Gießkanne sind gegen die Interessen der Bürger - und letztlich auch der Landwirte. Sie müssten folglich auf Betriebs- und Arbeitsplatzförderungen umgestellt werden", schloss Prets. (Schluss) ml/mp

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