Zierler: "ÖGB entwickelt sich zum zentralistischen Moloch"

Wien, 2001-10-09 (fpd) - "Der ÖGB entwickelt sich nun zum zentralistischen Moloch, die kleinen Teilgewerkschaften werden sich hinten anstellen müssen oder überhaupt gleich unter die Räder kommen", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zur Fusion der Gewerkschaften
von Hans Sallmutter und Rudolf Nürnberger.****

Wer nicht mitmacht, kommt unter die Räder. Allein die Art und Weise wie Nürnberger und Sallmutter ihre Fusion an den anderen vorbei, still und heimlich, geplant haben, sei ein deutliches Indiz dafür. Die kleineren Teilgewerkschaften und ihre Mitglieder werden sich darauf einstellen können, daß sie nicht mehr viel mit zu diskutieren haben werden. Dem Zentralismus werde durch die gewaltige Übermacht der neu entstandenen Gewerkschaft "Tür und Tor" geöffnet, betonte Zierler.

"Die Obergenossen Nürnberger und Sallmutter haben nun die kleinen Teilgewerkschaften vor vollendete Tatsachen gestellt. Die schrittweise Entmachtung ist wahrscheinlich lediglich eine Frage der Zeit. Gemeinsame Willensbildung wird dem sozialistischen Zentralismus weichen müssen. Unter diesen Voraussetzungen sollten sich auch im speziellen die kleinen Gewerkschaftsmitglieder fragen, wieviel Demokratie dem ÖGB Wert ist. Nach diesen Entwicklungen kann es damit nicht weit her sein", schloß Zierler. (Schluß)

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