Mariahilfer Straße neuerlich Mega-Baustelle

Ganzer Bezirksteil leidet unter Umleitungschaos

Wien, 09-10-2001 (fpd) - Mit Unverständnis nimmt der freiheitliche Gemeinderat und Landtagsabgeordnete Mag. Helmut Kowarik zur Kenntnis, dass fünf Jahre nach der Generalsanierung eines Teils der Äußeren Mariahilfer Straße der Gleiskörper der Wiener Linien auf dieser Straße erneuert werden muß. Es hat den Anschein, dass beim damaligen Umbau 1996 Materialien verwendet wurden, die nur über eine kurzfristige Lebensdauer verfügen. Anders ist nicht zu erklären, dass die schweren Betonplatten des Gleiskörpers nach fünfjähriger Nutzung erneuert werden müssen.

Besonders befremdend findet Kowarik den Zeitpunkt, zu dem diese Straßenbauarbeiten durchgeführt werden. Ausgerechnet zu Beginn der Herbstsaison nach Schulbeginn und des allmählich einsetzenden Vorweihnachtsgeschäftes, wird eine für den 15. Bezirk wichtige Geschäftsstraße lahmgelegt. Gleichzeitig mit der Umleitungsregelung, die den Stadtauswärts-Verkehr über Seitengassen führt, wird in einer dieser Seitengassen der Bau einer Hochgarage begonnen. Durch diese mangelhafte Verkehrsregelung und Abstimmung von Bauarbeiten wird die Anrainerbevölkerung erheblich mehr belästigt. Kowarik meint, dass es sinnvoller gewesen wäre, während des August diese Erneuerungsarbeiten durchzuführen, zu einem Zeitpunkt, zu dem viele Geschäfte, die jetzt beeinträchtigt werden, urlaubsbedingt geschlossen waren.

Durch diese unkoordinierte Vorgangsweise der sozialistischen Verkehrspolitik in Wien wird die als Geschäftsstraße ums Überleben kämpfende Mariahilfer Straße einmal mehr sehr geschwächt.

"Die Freiheitlichen fordern daher die rasche Aufklärung der ärgerlichen Umstände, eine Überprüfung inwieweit fünf Jahre nach Neubau eine Generalrenovierung notwendig ist und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Gewerbetreibenden und Anrainer!", schloß Kowarik. (Schluss) jen

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