LHStv. Onodi: Postämterschließungen - vollste Unterstützung für die Personalvertretung

Kahlschlag bei den Postämtern: Beschäftigte, Bürgermeister, Mandatare und Bevölkerung nicht eingebunden

St. Pölten, (SPI) - "Die vollste Unterstützung der NÖ Sozialdemokraten für die Post-Personalvertretung im Zuge der Ablehnung der Postämterschließungen in Niederösterreich", bekundet heute SPNÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi. Onodi:
"Die betroffenen Gemeinden und die Postdienststellen per Fax über die vorgesehenen Schließungen zu informieren und somit zu versuchen, vollendete Tatsachen zu schaffen, ist ein rücksichtsloses Hinwegagieren über die Köpfe der Betroffenen hinweg. Das kann nicht hingenommen werden und im Sinne der Bevölkerung und der Beschäftigten kann es nur eines geben: Das Land muss eine derartig unseriöse Vorgangsweise strikt zurückweisen."****

Entgegen von Zusagen des Postmanagements gabt es weder eine Vorabinformation der Bevölkerung, der Bediensteten und der betroffenen Gemeinden, noch gab es eine regionalpolitisch notwendige Diskussion der Schließungspläne im Rahmen von Regionalkonferenzen. Der Versuch, vollendete Tatsachen zu schaffen, untergräbt wohl jede Gesprächsbasis. Wirtschaftlichkeitsberechnungen für jeden zur Diskussion stehenden Standort fehlen ebenso wie entsprechende Personaleinsatzpläne für die betroffenen Postbediensteten über eine sozialverträgliche Abwicklung. Die angekündigten Ersatzlösungen existieren ebenso nahezu ausschließlich als Willenskundgebungen ohne konkrete Vereinbarungen mit der Wirtschaft.

"Jedes einzelne Postamt stellt für jede Gemeinde eine wichtige öffentliche Infrastruktur- sowie identitätsschaffende Einrichtung dar, ein Postamt ist eine wichtige Einrichtung der Nahversorgung und es leistet auch seinen Beitrag zur Lebensqualität. Ein derartiger Kahlschlag, wie er nun erfolgen soll, richtet sich daher gegen die Interessen des Landes Niederösterreich und seine Bevölkerung. Hier gilt es einmal mehr ganz klar die Interessen der Gemeinden und der Bevölkerung zu vertreten und diesen Plänen eine klare Absage zu erteilen", so Onodi.
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