Swoboda: EU muss Wiederbewaffnung albanischer Gruppen in Mazedonien Einhalt gebieten

Wien (SK) "Die EU tut gut daran, die politischen Führer und Parlamentarier in Mazedonien von einer Umsetzung des Abkommens von Ohrid zu überzeugen. Die Europäische Union muss aber auch der Wiederbewaffnung einiger albanischer Gruppen Einhalt gebieten", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation und Mazedonien-Berichterstatter des Europäischen Parlaments Hannes Swoboda Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Swoboda hielt sich am Wochenende mit zwei anderen EU-Parlamentariern zu einem Besuch in Skopje auf, um die Umsetzung des Abkommens von Ohrid zu überprüfen. Dabei wurden Gespräche mit dem Präsidenten, dem Ministerpräsidenten und dem Parlamentspräsidenten geführt. "Ein Wiederaufflammen des Terrorismus in Mazedonien hätte dramatische Folgen für Mazedonien und die Europäische Union." ****

Die EU solle im Falle einer "Amnestieerklärung" durch die Regierung grünes Licht für die Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimatgebiete geben. "Ein Aufschieben der Rückkehr, das sich bis zum oder gar nach dem Winter zöge, hätte katastrophale Folgen", warnte Swoboda.

"Ein Teil des Widerstands der mazedonischen Politiker gegen das Abkommen von Ohrid gründet sich auf der oft einseitigen Haltung der internationalen Gemeinschaft. Sicher zeichnen hier in erster Linie die Amerikaner verantwortlich, aber auch einige Vertreter der EU", schloss Swoboda. (Schluss) se/mm

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