ÖGB-Reform: Kraftvoll die Interessen der Mitglieder vertreten

Verzetnitsch: "Fusion zweier Gewerkschaften ist noch nicht die Organisationsreform des ÖGB"

Wien (ÖGB). "Das ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der ÖGB-Forderung nach einer gewerkschaftlichen Betreuung pro Betrieb und einem einheitlichen Arbeitnehmerbegriff", erklärt ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch zur geplanten Fusion der GPA und der Gewerkschaft Metall-Textil heute, Montag. An der ÖGB-Reform werde, wie gemeinsam beschlossen, bis 15. November intensiv weitergearbeitet. "Weitere Schritte sind notwendig, weil der ÖGB nicht nur aus zwei, sondern derzeit aus 13 Gewerkschaften besteht", so der ÖGB-Präsident. Oberstes Prinzip der Reform: "Die Anliegen und konsequente Interessenvertretung der Mitglieder müssen bei allen Entscheidungen im Mittelpunkt stehen." ++++

"Unser gemeinsames Ziel ist eine Reform, die den ÖGB und die Gewerkschaften stärkt", erklärt Verzetnitsch. Bei den weiteren Reformschritten des ÖGB und der Gewerkschaften müsse daher -entsprechend der einstimmigen Beschlüsse im ÖGB-Bundesvorstand - die Bildung von organisations-, mitglieder- und finanzstarken Gewerkschaften im Vordergrund stehen, die aktionsfähig sind und ihre Mitglieder bestens vertreten können", fordert der ÖGB-Präsident. Bereits 2002 sollen die ersten operativen Maßnahmen umgesetzt und die notwendigen Beschlüsse beim kommenden Bundeskongress (2003) gefällt werden.

Verzetnitsch zu den wichtigsten Zielen der Erneuerung: "Es gilt, dass Gewerkschaften Organisationen sind, die Menschen die Möglichkeit bieten, gemeinsam für die Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation einzutreten. Ziel der Organisationsreform ist, dass wir dafür noch bessere Voraussetzungen haben, sowie den Mitgliedern besseres Service und Betreuung bis in die Kleinstbetriebe und Dienststellen bieten können." (kr)

Weitere Informationen bei der morgigen Pressekonferenz mit ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch, GMT-Vorsitzenden Rudolf Nürnberger und GPA-Vorsitzenden Hans Sallmutter
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia

ÖGB, 8. Oktober 2001
Nr. 817

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