• 08.10.2001, 14:05:16
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Raschhofer: Langfristiger Ausstieg aus der Atomenergie ist unumgänglich=

Europaweite Volksbefragung

Wien, 2001-10-08 (fpd) - "Europa braucht eine Strategie, um alle
Kernkraftwerke möglichst rasch sicherer zu machen." Dies forderte die
Delegationsleiterin der Freiheitlichen im EU-Parlament, Daniela
Raschhofer, angesichts der Terroranschläge der letzten Wochen. "Die
neuen Sicherheitsrisiken wurden uns anschaulich vor Augen geführt. Es
ist daher an der Zeit, die Sicherheitsmaßnahmen neu zu überdenken."
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"Gerade Atomkraftwerke stellen ein besonderes Gefährdungspotential
dar. Auf lange Sicht muß es daher in ganz Europa zu einem Ausstieg
aus der Atomenergie kommen. Das Risiko eines Atomunfalls als Folge
terroristischer Anschläge ist einfach zu hoch", so Raschhofer weiter.

"Daher begrüße ich den gestern in der Sendung "Betrifft"
präsentierten Vorschlag des geschäftsführenden Klubobmanns der SPÖ,
Josef Cap, eine europaweite Volksbefragung zum Thema des
langfristigen Ausstiegs aus der Kernenergie einzuleiten. In einer so
wichtigen Angelegenheit muß die Stimme der europäischen Bevölkerung
gehört werden. Europa hat in dieser Frage einen dringenden
Handlungsbedarf", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Pressedienst (FPD)

01/40110/5491

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