Raschhofer: Langfristiger Ausstieg aus der Atomenergie ist unumgänglich

Europaweite Volksbefragung

Wien, 2001-10-08 (fpd) - "Europa braucht eine Strategie, um alle Kernkraftwerke möglichst rasch sicherer zu machen." Dies forderte die Delegationsleiterin der Freiheitlichen im EU-Parlament, Daniela Raschhofer, angesichts der Terroranschläge der letzten Wochen. "Die neuen Sicherheitsrisiken wurden uns anschaulich vor Augen geführt. Es ist daher an der Zeit, die Sicherheitsmaßnahmen neu zu überdenken." ****

"Gerade Atomkraftwerke stellen ein besonderes Gefährdungspotential dar. Auf lange Sicht muß es daher in ganz Europa zu einem Ausstieg aus der Atomenergie kommen. Das Risiko eines Atomunfalls als Folge terroristischer Anschläge ist einfach zu hoch", so Raschhofer weiter.

"Daher begrüße ich den gestern in der Sendung "Betrifft" präsentierten Vorschlag des geschäftsführenden Klubobmanns der SPÖ, Josef Cap, eine europaweite Volksbefragung zum Thema des langfristigen Ausstiegs aus der Kernenergie einzuleiten. In einer so wichtigen Angelegenheit muß die Stimme der europäischen Bevölkerung gehört werden. Europa hat in dieser Frage einen dringenden Handlungsbedarf", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

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