- 08.10.2001, 13:39:59
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Beratungszentrum in Gmünd wurde eröffnet
Hilfe für psychisch kranke und gefährdete Menschen
St.Pölten (NLK) - In Gmünd eröffneten heute, Montag, 8. Oktober,
Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, Landesrätin Christa
Kranzl, Dr. Günther Schuster vom Bundessozialamt Wien,
Niederösterreich, Burgenland, und Mag. Karl Fakler, der
stellvertretende Leiter des Arbeitsmarktservice Niederösterreich, das
Beratungszentrum der Stadt. In diesem Zentrum bieten der
Psycho-Soziale Dienst, die Suchtberatung und die Arbeitsassistenz
Beratung und Begleitung durch diplomierte Sozialarbeiter und
Fachärzte für Psychiatrie an. Der Club Aktiv, eine
Freizeiteinrichtung für psychisch kranke Menschen, ergänzt das
Angebot. Das Beratungszentrum befindet sich in der Pestalozzigasse 3.
Nach mehreren anderen Unterkünften wurde von der Caritas St.Pölten
im Dezember 1999 das Gebäude in der Pestalozzigasse erstanden. Nach
Adaptierungsarbeiten konnte das Haus im Juni 2000 bezogen werden.
2001 wurde noch die Außenadaptierung abgeschlossen.
Persönliche Krisen, psychische Probleme, psychiatrische
Erkrankungen und Behandlungen nach einem Aufenthalt in einer
sozialpsychiatrischen Abteilung sind mögliche Anlassfälle für
MitarbeiterInnen des Psycho-Sozialen Dienstes, um den betroffenen
Menschen zu helfen. Auch versteht sich der Psycho-Soziale Dienst als
Drehscheibe der Region. Die Hilfe und Unterstützung von
Selbsthilfegruppen ist den MitarbeiterInnen ein wichtiges Anliegen.
Als Freizeitangebot wirkt der Club Aktiv. Er tritt unter anderem für
die Förderung der Kontaktfähigkeit und für die Aktivierung von
Fähigkeiten der betroffenen Menschen, den Alltag zu meistern, ein.
Die Arbeitsassistenz für Menschen mit psychischer/geistiger
Beeinträchtigung will den betroffenen Menschen zum Beispiel durch die
Erhaltung des Arbeitsplatzes oder durch einem Einstieg in den Beruf
helfen. Die Suchtberatung bietet kostenlos Betreuung für Menschen vor
und nach Entzügen und Therapien an. Auch werden Menschen betreut, die
von Suchtmitteln abhängig sind oder sich gefährdet fühlen.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312
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