Papházy: Neue ÖH-Groteske: Protestwoche statt Studentenberatung

Endgültiges Aus für ÖH-Zwangsmitgliedschaft

Wien, 2001-10-08 (fpd) - "Statt mit billigem Aktionismus auf sich aufmerksam zu machen, sollte die ÖH lieber Studierende beraten und unterstützen", meinte heute die freiheitliche Abg. Sylvia Papházy zur österreichweiten ÖH-Protestwoche.****

Es spreche für sich, daß sich die ÖH auf ihrer Homepage nicht mehr als Servicebetrieb, sondern nur mehr als politisches Sprachrohr der Studierenden verstehe. Unter dem Vorwand von Protestmaßnahmen gegen eine überfällige (und noch gar nicht beschlossene !) Unireform versuche sich die ÖH eine Daseinsberechtigung zu schaffen, die am Nutzen der Studierenden vorbeigehe, so Paphazy.

"Daß an der Uni Wien manche Studienrichtungsvertretungen nicht einmal mehr Inskriptionsberatung leisten, ist für Studierende unverständlich. Daß einzelne Studienrichtungsvertretungen ihre Büros Anfang Oktober 2001 überhaupt geschlossen halten, ist schlichtweg skandalös. Eine ÖH-Zwangsmitgliedschaft, der keinerlei entsprechende Gegenleistungen gegenüberstehen, hat endgültig ausgedient", so Papházy weiter.

"Das von Papházy wiederholt geforderte "Aus" für die ÖH-Zwangsmitgliedschaft ist im Lichte der jüngsten Entwicklungen für sie nur noch eine Frage der Zeit. Diese ÖH-Zwangsbeglückung ist außerdem weder mit dem Konzept der autonomen Unis noch mit der Idee der Privatunis zu vereinbaren und wird, wie die geringe Wahlbeteiligung an ÖH-Wahlen zeigt, auch derzeit bereits von den Studierenden abgelehnt", schloß Papházy. (Schluß)

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