ÖH und BSV rufen gemeinsam zum Protest auf

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und die BundesschülerInnenvertretung (BSV) haben heute, 8.10, auf einer Pressekonferenz gemeinsam zur aktiven Teilnahme an der Protestwoche aufgerufen. Da sich der Bildungsabbau nicht nur auf die Universitäten beschränkt, sondern bereits im Schulbereich beginnt, haben ÖH und BSV beschlossen, gemeinsam für freie Bildung zu protestieren.

Anita Weinberger, ÖH-Vorsitzende: "Die Ausrottung der Mitbestimmung, das Begreifen der Bildung als Ware und das Verstehen von Studierenden als Konsumentinnen und Konsumenten - das sind nur einige Punkte, die uns einen Grund zum Protest geben. Die Protestwoche soll dazu dienen, Ärger Luft zu machen und das schreckliche Bild, welches das Ministerium von der autonomen Universität zeichnet, aufzeigen."

Weinberger weiter: "Wir wollen einen Diskurs über die Zukunft der Universitäten und letztendlich über unsere Zukunft als Studentinnen und Studenten. BM Gehrer hat für eine Podiumsdiskussion im Audimax abgesagt. Das ist ein deutliches Zeichen für den "offenen Diskurs", der mit dem Ministerium herrscht."

Jakob Huber, Bundesschulsprecher, meint zum Bildungsabbau in Österreich: "Es beginnt bereits an den Schulen. Schlagworte wie LehrerInnendienstrecht oder Bildungskonto geben uns Anlass dazu, auf die Straße zu gehen. Bildung ist ein Menschenrecht und muss für alle zugänglich sein. Eine moderne Demokratie kann nur durch eine reelle Chancengleichheit für alle funktionieren."

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