Erber: Neue Ausgangszeiten für junge Menschen

Gleiche Jugendschutzbestimmungen auch für Wien und Burgenland

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich hat als erstes der drei östlichen Bundesländer Österreichs in seiner letzten Landtagssitzung neue Jugendschutzbestimmungen beschlossen. Gemeinsam mit Wien und dem Burgenland wurden gemeinsame Eckpunkte erarbeitet, die nun umgesetzt wurden. Ab 1. Jänner 2001 sollen für junge Menschen in allen drei Bundesländern die gleichen Ausgehzeiten, und die selben Altersgrenzen beim Tabak- und Alkoholkonsum gelten. Damit soll eine klare Regelung für die Jugendlichen in der Ostregion geschaffen werden, um die derzeit herrschende Verwirrung und Unkenntnis über die gültigen Schutzbestimmungen zu beenden. Eine großangelegte Jugendbeteiligungsaktion beweist auch, dass die Betroffenen selbst die beschlossenen Änderungen begrüßen, betont LAbg. Anton Erber.*****

Während man sich bisher bis 18 Jahre ab Mitternacht nur mehr in Begleitung an allgemein zugänglichen Orten aufhalten durfte, können ab Jänner bereits junge Menschen ab 14 Jahre bis 1.00 Uhr früh, ab 16 ohne Zeitbeschränkung unterwegs sein. Der verstärkt auftretende Missbrauch von Alkohol und Tabak unter Jugendlichen hat zu einer Anhebung der Altersgrenze auf 16 Jahre geführt. Zusätzliche Lösungen sind aber noch bei deren Verkauf zu finden. Die Gesundheit unserer Jugend steht damit im Vordergrund vor Schikanen bei den Ausgangszeiten. Wir wollen auch eine Harmonisierung mit den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark herbeiführen, um einheitliche Standards für alle angrenzenden Bundesländer zu erreichen, so Erber.

Einfache Gesetze zum Wohl unserer Bürger sind ein Grundsatz der Arbeit der VP NÖ im Landtag. Mit dieser Regelung haben wir ein leicht verständliches Gesetz geschaffen, das die Bedürfnisse unserer Jugend auch optimal berücksichtigt, stellt Erber klar.

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