Brauner verurteilt islamische Grabschändungen aufs Schärfste

Aufruf zu Miteinander aller

Wien (OTS) - "Die Schändung islamischer Gräber in Linz ist auf schärfste zu verurteilen. Wichtig ist es, nun noch verstärkter Brücken zwischen den einzelnen Religionen und den Menschen in Österreich zu bauen", erklärte die Wiener Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner in einer ersten Reaktion auf die Schändungen islamischer Gräber auf dem Linzer Stadtfriedhof. "Jede Radikalität ist abzulehnen, nur mit einem Dialog und einem Miteinander aller können wir solche verabscheuungswürdige Ereignisse in der Zukunft verhindern", so Brauner.

Wie Brauner berichtete, haben sich der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl und sie erst vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit Vertreterinnen der islamischen Gemeinde unter der Führung von Präsident Schakfeh, zu der der Bürgermeister eingeladen hatte, von der Situation der islamischen Gemeinde in Wien persönlich informiert. Dabei wurde von allen GesprächsteilnehmerInnen die klare politische Linie des friedlichen Miteinander aller in Wien lebenden Menschen hervorgehoben. Und auch Präsident Schakfeh lobte in diesem Zusammenhang das positive Klima in Wien.

"Die zentrale Aufgabe der Politik ist es, dieses friedliche Miteinander dauerhaft zu sichern", so Brauner. Die islamische Gemeinde könne sich jedenfalls darauf verlassen, dass die Wiener Politik entschieden gegen radikale Tendenzen, gegen Rassismus und gegen Ausländerfeindlichkeit eintritt und alles in ihrer Macht stehende für ein friedliches Miteinander aller in Österreich lebender Menschen unternimmt. (sl)

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