Kuntzl: Warum braucht Sparpaket-Minister Grasser eine Luxuslimousine?

Kuntzl kündigt parlamentarische Anfrage an

Wien (SK) Skandalös und daher aufklärungsbedürftig ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl die Tatsache, dass sich "Sparpaket-Minister" Grasser ein Dienstauto um rund 1,3 Millionen Schilling gekauft hat. "Dass ausgerechnet jener Minister, der den ÖsterreicherInnen, in erster Linie den Klein- und Mittelverdienern, einen harten Sparkurs aufgebrummt hat, nun das teuerste Dienstauto der Republik fährt, lässt Grasser in einem sehr zweifelhaften Licht erscheinen", so Kuntzl. Sie kündigte am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst eine parlamentarische Anfrage an. Unter anderem will sie darin vom Finanzminister wissen, warum dieser einen Wagen braucht, der 225 PS leistet und 242 km/h erreicht. ****

Der Wagen sei die "Idee von Luxus mit Verantwortung", wirbt Audi Österreich. Wenn dieser Werbeslogan den Minister zum Kauf dieser Limousine bewogen hat, sei es tatsächlich angebracht, ihn im Rahmen einer Anfrage mit einigen Fakten zu konfrontieren: Ein durchschnittlicher österreichischer Arbeitnehmer braucht 4,5 Jahre, um überhaupt so viel Geld zu verdienen, und über 21 Jahre - also sein halbes Berufsleben - , um überhaupt so viel Steuern zu zahlen, die dann der Herr Finanzminister mit einem Schlag ausgibt.

Die Antworten des Finanzministers sollten die ÖsterreicherInnen erfahren, so Kuntzl, damit sie sich ein Bild von denen machen können, die sie vielleicht gewählt haben und nun das ihnen entgegen gebrachte Vertrauen so schamlos missbrauchen. (Schluss) se

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