Zierler: Erster Post-Gagenskandal nur die Spitze des Eisberges

Verzetnitsch soll zum Gagenskandal seines Parteifreundes und Post-Gewerkschaftschefs Jindra sofort Stellung beziehen

Wien (fpd) - "Der Verdacht der FPÖ hat sich bestätigt: Der erste Post-Gagen-Skandal war nur die Spitze des Eisberges, die Gewerkschaft versinkt immer tiefer in den Gagen- und Privilegienskandalen ihrer Spitzenvertreter, das belegen die heute bekannt gewordenen skandalösen Fakten rund um die 'Nichternennungsprämie' des roten Post-Gewerkschaftschefs für Wien, Niederösterreich und Burgenland, Herbert Jindra", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu einem diesbezüglichen Bericht des Nachrichtenmagazins "Format".

Satte 450.000 Schilling habe der Post-Gewerkschaftschef Jindra laut einem Bericht im "Format" bisher an Nichternennungsprämie bekommen, eine Auszahlung von rund 19.000 S brutto im Monat für eine Tätigkeit, die er nie ausgeübt habe.

Mit dem neuen Gagenskandal bestätige sich der ÖGB und seine Spitzenfunktionäre wieder einmal als Nehmerkartell erster Güte. Die so genannte Urabstimmung gehe daher an den wirklichen Fragen vorbei und sei anscheinend nur dazu gedacht, dass sich die Gewerkschaftsspitzen von ihren Mitgliedern ihre Privilegien bestätigen und einzementieren lassen.

Was die Offenlegung der Gehälter der Gewerkschaftsspitzen anbelange, sei schon bisher klar gewesen, dass diese Offenlegung nicht lückenlos erfolgt sei. Der neue Skandal habe das heute wieder eindrucksvoll bestätigt.

"Verzetnitsch, Nürnberger und Co sollen daher erstens endlich ihre Gehälter wirklich offenlegen inklusive aller Zusatzprivilegien und Sondervereinbarungen. ÖGB-Präsident Verzetnitsch ist aufgefordert, zum neuen Gagenskandal seines sozialistischen Parteifreundes und Gewerkschaftschefs sofort Stellung zu beziehen", schloss Zierler.

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