FORMAT: Die AUA-Gruppe muß über 1.000 Stellen einsparen

Verlust fürs Jahr 2001 wird um die zwei Milliarden Schilling betragen

Wien (OTS) - Das Sanierungsprogramm bei der AUA-Gruppe muß härter ausfallen als erwartet. Das Nachrichtenmagazin FORMAT berichtet in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe, daß der Personalstand um über 1.000 Stellen gekürzt werden muß. "14 Prozent der Jobs müssen gestrichen werden. Darauf läuft es hinaus³, wird ein Belegschaftsvertreter zitiert. Bei einem Personalstand von 7.700 ergibt das rund 1.050 Arbeitsplätze, die bei den österreichischen Airlines wegfallen. Durch Kurzarbeit und Teilzeitmodelle sollen rund 500 Planstellen eingespart werden, ohne daß jemand auf die Straße gesetzt werden muß. So hoffen die Betriebsräte. Zudem will der neue General Vagn Sörensen Frühpensionierungen, freiwillige Karenzen und die Fluktuation für den Personalabbau nützen. Aber auch Kündigungen sind laut FORMAT unvermeidlich.

Der Verlust der AUA-Gruppe wird 2001 um die zwei Milliarden Schilling betragen, berichtet FORMAT unter Berufung auf Aufsichtsratskreise weiter. Es ist davon auszugehen, daß der neue Vorstand um Sörensen alles an Abwertungen und Vorsorgen in die Bilanz packt, was er unterbringen kann. Die Eigenkapitalquote wird per Jahresende nur noch zwischen zehn und zwölf Prozent liegen. Die Verbindlichkeiten der AUA sind mittlerweile auf über 30 Milliarden Schilling angewachsen. Größter Gläubiger ist die Bank Austria mit zwölf Milliarden.

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