Nowohradsky: Finanzierung der anonymen Geburt geregelt

Niederösterreich beweist Ruf als Familienland Nummer 1

St. Pölten (NÖI) - Bereits im Juni wurde vom NÖ Landtag die Möglichkeit einer anonymen Geburt beschlossen. Werdende Mütter in Krisensituationen können ihr Kind ohne Bekanntgabe des eigenen Namens in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen. In der letzten Landtagssitzung, wurde im Zuge einer Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes jetzt auch die Finanzierung der anonymen Geburt geregelt. Diese Lösung sieht die Übernahme der Kosten der Geburt durch das Land Niederösterreich vor. Niederösterreich beweist damit einmal mehr, dass es seinem Ruf als Familienland Nummer 1 gerecht wird, betont LAbg. Herbert Nowohradsky.****

Immer wieder vorkommende Fälle von Kindesweglegungen und Kindstötungen sollen durch die anonyme Geburt verhindert werden. Die Verankerung dieser Möglichkeit im Jugendwohlfahrtsgesetz stellt nun auch eine fachgerechte Zusammenarbeit von Krankenanstalt und dem Jugendwohlfahrtsträger, der sich um das weitere Wohl des Kindes kümmert, sicher. Einen weiteren Meilenstein in der Jugendwohlfahrt stellen die neuen Formen der Unterstützung für Kinder in gefährdeten Familien dar. Damit soll sichergestellt werden, dass Kinder solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Die verstärkte Familienintensivbetreuung wird künftig dazu führen, dass es weniger oft zur Heimbetreuung gefährdeter Kinder kommen wird, stellt Nowohradsky klar.

Die VP NÖ hat sich zum Ziel gesetzt, Niederösterreich als Insel der Menschlichkeit noch besser auszubauen. Mit den im Landtag beschlossenen Neuerungen haben wir einen weiteren Schritt für das Wohl unserer Kinder getan, so Nowohradsky.

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