"profil": Busek übt scharfe Kritik an Ditz

ÖIAG-Chef erfüllte Rolle als "Hinrichtungspeloton"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, übt Erhard Busek, der ehemalige ÖVP-Bundesparteiobmann und jetzige Regierungsbeauftragte für die Osterweiterung der EU, scharfe Kritik an ÖIAG-Vorstandssprecher Johannes Ditz wegen dessen Vorgehen bei der Ablöse des AUA-Vorstands. "Mit einigem Erstaunen registriere ich in den Medien Deine Rolle als Hinrichtungspeloton (Anm: Exekutionskommando) gegenüber Mario Rehulka, der zweifellos eine gute Arbeit geleistet hat", zitiert "profil" einen Brief Buseks an seinen Parteifreund Ditz. In dem mit 18. Mai 2001 datierten Schreiben beweist Busek Weitblick. "Ich fürchte, ich werde noch im TV erleben, wie Du Deinen eigenen Rücktritt freudig zu verkünden hast".

Ditz, der als ÖIAG-Chef seinen Rücktritt erklärt hat, soll nun auch als AUA-Aufsichtsratspräsident früher als geplant zurücktreten. Laut "profil" gelten Ditz' Stellvertreter im AUA-Aufsichtsrat, Herbert Koch (Kika) und Erhard Schaschl (Ex-Wienerberger-Chef) als mögliche Nachfolger für den Vorsitz.

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"profil"-Redaktion

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