ÖAMTC holt verletzte Oberösterreicherin von Schweden heim

Eine Nacht mit schwerem Wirbelbruch im Führerhaus eines LKW

Wien (ÖAMTC-Presse) - Bis nach Schweden reicht der hilfreiche Arm des ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf. In Karlstad zog sich Brigitte I. (36) aus Gallspach, OÖ, beim Sturz aus einem Lkw einen komplizierten Wirbelbruch zu. Der Schutzbrief-Notruf des ÖAMTC überstellte die Frau gestern, Freitag, unter ständiger ärztlicher Begleitung nach Österreich.

Die Oberösterreicherin begleitete ihren Lebensgefährten, einen Fernfahrer, nach Schweden. In der Nähe der Stadt Karlstad passierte Brigitte I. beim Aussteigen aus dem Lkw das Malheur. Die Frau rutschte ab und konnte sich nach dem Sturz kaum bewegen. Vorerst maß das Paar den Verletzungen aber nicht ihre wirkliche Tragweite zu. Mit Hilfe ihres Freundes gelang es Brigitte I. noch sich in die Fahrerkabine zu legen, wo sie die Nacht verbrachte. Erst als sie am Morgen beinahe völlig bewegungsunfähig war, wurde der ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf alarmiert.

Von Österreich aus wurde die Rettung verständigt. Diese diagnostizierte einen komplizierten Bruch des ersten Lendenwirbels sowie ein gebrochenes Handgelenk. Zur Bergung der Verletzten mußte daraufhin die Feuerwehr hinzugezogen werden. Brigitte I. wurde zur Erstversorgung ins Krankenhaus von Karlstad gebracht. Die Mitarbeiter des ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf organisierten die Rückholung der Verletzten nach Österreich.

Brigitte I., die nur liegend im Linienflugzeug transportiert werden durfte, wurde gestern mit einem Ambulanzwagen nach Stockholm gebracht. Von dort wurde sie unter ständiger ärztlicher Begleitung nach Wien geflogen und noch am Abend in das Krankenhaus Grieskirchen überstellt.

Die Kosten für die Rückholung in der Höhe von 100.000 Schilling (€ 7.267) werden für Schutzbrief-Inhaberin Brigitte I. vom Club übernommen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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