LHStv. Onodi: Befremdendes und stilloses Vorgehen der Post bei geplanten Postämterschließungen

Versuch der Post, vollendete Tatsachen zu schaffen

St. Pölten, (SPI) - "Bestürzt über die Vorgehensweise der Post betreffend der vorgesehenen Schließung von mehr als 200 Postämtern in Niederösterreich", zeigt sich Niederösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi. "In einer ‚Nacht- und Nebelaktion' per Fax die Dienststellen und die Beschäftigten über ihr möglicherweise bevorstehendes Schicksal zu informieren, ist stillos und befremdend. Wenn Menschen und ihre Zukunft nicht mehr wert sind als ein anonymes Fax, so steuern hier die Verantwortlichen der Post und der Bundesregierung, die noch immer als Eigentümer hinter diesem Management steht, einer schlimmen Zukunft für die Menschen entgegen."***

Von Seiten der Landespolitik ist ein derartiges Vorgehen ebenso strikt zurückzuweisen, da, entgegen von Zusagen des Postmanagements, weder eine Information bzw. Einbindung der Gemeinden und der verantwortlichen Kommunalpolitiker erfolgt ist, noch die Möglichkeit einer umfassenden Diskussion der Schließungspläne im Rahmen von Regionalkonferenzen erfolgte. Der Versuch, vollendete Tatsachen zu schaffen, untergräbt wohl jede Gesprächsbasis. "Jedes einzelne Postamt stellt für jede Gemeinde eine wichtige öffentliche Infrastruktur- sowie identitätsschaffende Einrichtung dar, ein Postamt ist eine wichtige Einrichtung der Nahversorgung und es leistet auch seinen Beitrag zur Lebensqualität. Ein derartiger Kahlschlag, wie er nun erfolgen soll, richtet sich daher gegen die Interessen des Landes Niederösterreich und seine Bevölkerung", so Onodi.
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