Zivilschutz-Probealarm am 6. Oktober

Sobotka: "Bevölkerung soll mit Sirenen-Signalen vertraut sein"

St.Pölten (NLK) - Jeden ersten Samstag im Oktober wird bundesweit ein Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12 und 13 Uhr werden nach der Sirenenprobe (15 Sekunden anhal-tender Dauerton), die jeden Samstag stattfindet, die drei Signale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" ausgestrahlt.

"Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen vertraut gemacht werden. Denn die Tschernobyl-Reaktorkatastrophe 1986 zeigte deutlich, wie rasch radio-aktive Wolken auch aus großer Entfernung zu uns gelangen können", meint Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Zum Schutz der Bevölkerung wurden in den vergangenen Jahren in Niederösterreich Strahlenalarmpläne erstellt sowie zahlreiche Mess-Stationen und Alarmsirenen aufgebaut. Sirenen können aber nur nützen, wenn jeder weiß, wie man sich in einer Notsituation verhalten soll.

Die wichtigsten Alarmtöne sind:
Warnung (3 Minuten gleich bleibender Dauerton): herannahende Gefahr, Alarm (1 Minute auf- und abschwellender Heulton): Gefahr, schützende Räumlichkeiten aufsuchen,
Entwarnung: (1 Minute gleich bleibender Dauerton): Ende der Gefahr.

Bei jedem Signal gilt: Radio und Fernsehgerät einschalten, Hinweise beachten und durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

"Gegen Katastrophen - egal welcher Art - wird es keinen hundertprozentigen Schutz geben, daher sind alle Tätigkeiten zum Schutz der niederösterreichischen Bevölkerung, unter anderem jene des NÖ Zivilschutzverbandes, für Niederösterreich von großer Bedeutung", so Sobotka abschließend.

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